Print Friendly, PDF & Email

Meschede/Südwestfalen. Der heimische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese hat sich in der Frage der Sanierung der Oberen Ruhrtalbahn in einem Brief an Bahnchef Grube gewandt. Liese und Grube kennen sich aus zahlreichen Begegnungen in Brüssel.

Peter Liese ist es als umweltpolitischer Sprecher seiner Fraktion im Europäischen Parlament ein Anliegen, die Bahn als umweltfreundliches Verkehrsmittel zu stärken. „Der Einsatz für die Bahn als umweltfreundliche Alternative zum Auto kann aber nicht nur im Großen in der EU erfolgen, er muss auch konkret vor Ort geschehen. Daher war ich sehr entsetzt von den Plänen der Bahn, die Tunnel in Glösingen, Freienohl und Elleringhausen nur einspurig zu sanieren“, so Liese. „In den letzten Jahren ist durch gemeinsame Anstrengungen der DB AG und der Region sowohl im Personenverkehr als auch im Güterverkehr ein erhebliches Wachstum auf der Oberen Ruhrtalbahn zu verzeichnen. Auf diesem Weg müssen wir gemeinsam weitermachen“, so Liese im Brief an Grube.

Bahn als umweltfreundliches Verkehrsmittel in der Region muss Zukunft haben. Foto: CDU-Europa-Büro für Südwestfalen

Entsetzt äußerte sich Peter Liese über die Aussage des DB-Pressesprechers, dass die Position des Kreistages und seiner Gremien im Hochsauerlandkreis auf die Entscheidungen der DB keinen Einfluss habe. „Für die Akzeptanz der Bahn in der Region und darüber hinaus ist es verheerend, wenn man in dieser Frage nicht in einen konstruktiven Dialog mit den Betroffenen eintritt„, so Liese abschließend.

Quelle: CDU-Europa-Büro für Südwestfalen