Print Friendly, PDF & Email

Meschede / Calle / Wallen. Zur Dritten „Nothelferwallfahrt“ der Rettungskräfte im Stadtgebiet Meschede trafen sich bei herrlichem Wanderwetter rund 25 Pilger vor der Klausenkapelle in Meschede. Hier wurden die Teilnehmer von Pater Reinald und Meschedes derzeitigen Wehrleiter Hubertus Schemme und dem ehemaligen Wehrleiter Meinolf Kaiser begrüßt.

Die Idee zu einer solchen Wallfahrt der ortsansässigen Rettungskräfte hatten Meinolf Kaiser, Notfallseelsorger Pater Reinald und Pastor Uwe Wiesner bei der Verabschiedung eines Löschgruppenführers im Jahre 2007 in Berge. Seitdem findet alle drei Jahre eine Wallfahrt – die erste war im Jahr 2008 – von der Klausenkapelle in Meschede zum Kappellenweg des „Alten Kirchspiel“ Calle, zum Halloh nach Wallen statt. Hierbei wird auf einem ein Teil der Kappellenrundweges gepilgert.

Unterwegs im Namen des Herrn. Foto: Feuerwehr Meschede

Unterwegs im Namen des Herrn. Foto: Feuerwehr Meschede

Diese Wallfahrt wechselt sich mit einem Dankgottesdienst der Rettungskräfte ab. Bei seiner Begrüßung erklärte der Notfallseelsorger der Feuerwehr den „Pilgerpfad“ und die Gebete zur Besinnung auf dem Marsch. Auf dem Wallfahrtsweg wurde an drei Stationen, an Kapellen am Wege, angehalten. Hier zitierte Pater Reinald ein Kapitel aus dem Evangelium und brachte zu den jeweiligen Evangeliumsworten seine eigenen Gedanken hinzu.

Die erste Station befand sich am Treffpunkt an der Klausenkapelle. Nach einen kurzem geschichtlichem Überblick zur Kapelle und einem Gebet begaben sich die Wallfahrer auf den Weg zur nächsten Station. Angeführt wurde der Pilgerzug vom ehemaligen Wehrleiter Meinolf Kaiser. Die zweite Station der Pilger war die Schladekapelle zwischen der „Windhäuser“ und Calle. Nach einigen Gebeten setzten sich die Teilnehmer in Richtung Calle in Bewegung.

Nothelfer aus dem Stadtgebiet auf Wallfahrt. Foto: Feuerwehr Meschede

Nothelfer aus dem Stadtgebiet auf Wallfahrt. Foto: Feuerwehr Meschede

Am Caller „Dom“ war der erste Anlaufpunkt eine Erfrischungsstation mit kühlen Getränken. In der St. Severinus Kirche wurden ebenfalls einige Gebete gesprochen bevor es zum Ziel der Fußwallfahrt zur Halloh Kapelle nach Wallen ging. An der Wallfahrer Kapelle zur „Schmerzhaften Mutter“ wurden die Wallfahrer von Pater Reinald und rund 80 Kirchgängern aus dem Pfarrverbund Calle / Wallen begrüßt.

Zum Ende der dreistündigen Wallfahrt wurde eine Feldmesse unter Beteiligung des Musikzuges der Feuerwehr Meschede gefeiert. Nach dem Gottesdienst bedankte sich Pater Reinald bei allen Mitwallfahrern, der Kirchengemeinde und besonders bei den Organisatoren der Fußwallfahrt. „Er würde sich freuen wenn es im nächsten Jahr ein Wiedersehen mit einer noch zahlreicheren Beteiligung geben würde“.

Die Veranstaltung klang bei besinnlichen Gesprächen rund um das „Wir“-Gefühl“, bei geistigen Getränken und einem gegrilltem Würstchen aus.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Stadt Meschede