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Meschede. Lesen – das ist Zeit, Muße und Wohlfühlen. Im neuen Lesecafé der Stadtbücherei Meschede gibt es von all dem etwas: Im Eingangsbereich der Bücherei laden ab sofort zwei Sitzgarnituren, frisch aufgebrühter Kaffee und kalte Getränke dazu ein, sich etwas „Gutes für Leib und Seele“ zu gönnen. „Wir wollen ein Stück mehr Aufenthaltsqualität schaffen“, so Büchereileiterin Gisela Fildhaut.

Neues Lesecafé in der Stadtbücherei

Neues Lesecafé in der Stadtbücherei

Zum Kaffee gibt es dort – natürlich – jede Menge „Lesestoff“ vom aktuellen Bestseller bis hin zur regionalen und überregionalen Presse. Die Idee zum Lesecafé hatte Bücherei-Mitarbeiter Patrick Katzer – „wir vom Förderverein haben das gern aufgegriffen und der Stadtbücherei die Anschaffung der Café-Einrichtung ermöglicht“, so Vereinsvorsitzende Erika Siebels. Letztlich gehe es darum, „dass sich die Gäste hier noch wohler fühlen“, so Gisela Fildhaut – auch dies sei ein Beitrag dazu, sich auf den Umbruch in der Büchereiarbeit einzustellen. Die Getränke gibt es im Lesecafé zum Selbstkostenpreis. Zur Eröffnung konnten sich die Bücherei-Besucher zudem über frische Waffeln freuen.

Eine Bibliothek sei heute für viel mehr da als „nur“ die reine Buchausleihe, unterstreicht die Büchereileiterin: Leseförderung für Kinder, Veranstaltungen, das Einbeziehen neuer Medien- und Leseformen und die ständige Weiterentwicklung des Bestands. Gisela Fildhaut: „Die Aufgaben einer Bücherei wandeln sich viel schneller als noch vor etwa 20 Jahren.“ Das Lesecafé gehöre ebenfalls dazu: „So etwas wurde in den vergangenen Jahren von unsern Besuchern immer mal wieder nachgefragt.“ Die Lage der Stadtbücherei in direkter Nachbarschaft zum Ruhrufer tut ein Übriges: „Bei schönem Wetter können wir die Garnituren schnell herausstellen.“

Mit dem Lesecafé unterstreicht der Förderverein an einem weiteren Punkt sein Engagement für die Mescheder Stadtbücherei. Die Mitglieder unterstützen das Bücherei-Team unter anderem bei Veranstaltungen – besonders für Kinder -, bei der Aufgabe der Leseförderung und auch beim Erwerb neuer Bücher. „Sobald ein Roman in der Spiegel-Bestsellerliste auftaucht, kann er hier ausgeliehen werden“, so Gisela Fildhaut – möglich macht das die Unterstützung durch den Förderverein. Besonders positiv läuft seit wenigen Monaten die „Onleihe“ – quasi in digitaler Form kommt die Stadtbücherei per PC direkt zum Nutzer „nach Hause“ – Gisela Fildhaut: „Das ist ein richtig attraktives Zusatzangebot.“ Rund 2000 Kundinnen und Kunden hat die Stadtbücherei Meschede aktuell – sie können im Bestand aus rund 21.000 Medien wählen. Der Förderverein der Stadtbücherei hat rund 65 Mitglieder. Neue, aktive Unterstützer seien jederzeit willkommen, so Vorsitzende Erika Siebels – Interessierte erhalten in der Stadtbücherei weitere Informationen.

Quelle: Stadt Meschede