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Meschede. Neuer Entsorger, neue Schütt-Technik: Mit Beginn des Jahres 2011 hat die Firma SITA die Leerung der Restabfall- und Altpapierbehälter in der Stadt Meschede übernommen. Um eine problemlose Entsorgung zu ermöglichen, bittet das Unternehmen alle Bürger, Abfallbehälter künftig mit der Deckelöffnung zur Straße – also mit den Rädern nach hinten weisend – aufzustellen.

Hintergrund: Während in der Vergangenheit diese Behälter per Hand an die Müllfahrzeuge gestellt und dann maschinell angehoben wurden, übernimmt den kompletten Vorgang nun ein Greifarm des Müllfahrzeugs. „Alle in der Stadt Meschede benutzten Behälter besitzen eine so genannte Kammschüttung“, erläutert Paul Susewind, Leiter des Fachbereichs Infrastruktur: Aus dem Fahrzeug gesteuert nimmt der Greifarm den Müllbehälter direkt vom Straßenrand auf und kippt den Inhalt in das Entsorgungsfahrzeug. „Darum ist es notwendig, die Restmüll-, Papier- (und auch die Biobehälter, welche die Firma Stratmann abfährt) mit der Vorderseite zur Fahrbahn aufzustellen“, so Paul Susewind.

Bei Minusgraden sollten zudem Vorkehrungen getroffen werden, damit der Biomüll in den Behältern nicht festfriert. Paul Susewind: „Hilfreich ist es, wenn man den Biomüll in Beuteln aus Papier oder anderen kompostierbaren Materialien, aber zumindest in Zeitungspapier eingeschlagen in die Biotonne füllt.

Die von der Stadt Meschede beauftragten Entsorgungsunternehmen bitten außerdem um Verständnis, dass es zurzeit witterungsbedingt einfach nicht möglich ist, alle Behälter zu leeren. Schneeberge an den Straßenrändern machen es den Fahrern zum Teil unmöglich, die Straßen mit den großen Müllfahrzeugen zu befahren. Insbesondere in den Seitenstraßen sei die erforderliche Durchfahrtsbreite von 3,50 Metern in manchen Abschnitten nicht mehr gegeben. Auch Fahrzeuge, die nicht ordnungsgemäß abgestellt worden sind, verhindern ein „Durchkommen“.

Nötig seien deshalb Verständnis und Mithilfe der Bürger. Überall dort, wo es für die großen Fahrzeuge aufgrund der Witterungslage nicht möglich sei, die Straßen anzusteuern, bitten die Entsorgungsunternehmen deshalb darum, die Behälter an Straßenabschnitte zu stellen, die gut befahren werden können: „Es ist uns bewusst, dass es auch für die Bürger sehr mühselig ist, die Behälter über den Schnee zu schieben – aber es ist momentan der einzige Weg, damit die Behälter geleert werden können.

Quelle: Stadt Meschede