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Meschede. „Wer eine gute Idee hat und Mitstreiter braucht – der ist bei den Mescheder Stadtgesprächen goldrichtig“, sagt Gisela Bartsch, Leiterin des Fachbereichs Generationen, Bildung, Freizeit bei der Stadt Meschede. Eigeninitiative und Engagement sind gefragt, um aus Wünschen konkrete Projekte werden zu lassen. Wichtig ist ihr: „Willkommen sind Leute, die die Stadt Meschede noch attraktiver machen wollen, die mit anpacken, etwas gestalten und bewegen wollen.“ Die Stadtgespräche sind jederzeit offen für neue Interessierte.

Was aus einer Idee entstehen kann, zeigt das Beispiel Tanztee: „Zwei Leute hatten die Idee“, erzählt Gisela Bartsch, „und im Rahmen der Werkstatt Sport wird daraus nun Realität.“ Was den beiden Tanzfreunden aus Arnsberg bereits bekannt war, soll es künftig auch in Meschede geben. Bei den Stadtgesprächen suchten sie Mitstreiter – und knüpften Kontakte. Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Damen und Herren bald in Meschede regelmäßig das Tanzbein schwingen können. Ein Flyer ist in Arbeit. Ein Discjockey, der für tanzbare Musik aus der Konserve sorgt, ist bereits gefunden.

Ganz konkret wurden noch weitere Projekte umgesetzt. Der Tag der Nachbarschaften etwa war im vergangenen Jahr ein großer Erfolg – erdacht bei den Mescheder Stadtgesprächen. Die Neuauflage ist für 2015 geplant. Der neue Trinkwasserbrunnen an der Ruhrbrücke ist ein weiteres Beispiel: Die Arbeitsgruppe Mescheder Wasser hatte die Idee, gebaut hat ihn die Stadt Meschede, betrieben wird er von der Hochsauerlandwasser GmbH.

Am Montag [15. September 2014] wird um 11 Uhr eine weiteres Projekt, das aus den Mescheder Stadtgesprächen entstanden ist, realisiert: Meschede wird im Rahmen der „Fairen Woche“ das Siegel „Fairtrade-Town“ verliehen. Die Werkstatt „Hochschulstadt Meschede“ will zum 50-jährigen Bestehen der Fachhochschule aktiv werden: Ein Logo soll von Schülerinnen und Schülern gestaltet und beim „Tag der Wissenschaften“ am 25. Oktober 2014 prämiert werden.

Die Projektwerkstatt „Vielfalt – Miteinander leben“ bereitet ihr nächstes multikulturelles Angebot vor: Das Herbstfest steigt am Mittwoch [01. Oktober 2014] um 18 Uhr in den Räumlichkeiten der VHS in der Kolpingstraße. Beim Projekt „Integrationslotsen“ können mittlerweile 13 Sprachen durch ehrenamtliche Dolmetscherinnen und Dolmetscher abgedeckt werden.

Einen Riesenschritt hat die Werkstatt „Gemeinsam statt einsam“ mit der Gründung des Vereins Mescheder Bürgertreff getan: So rückt die Einrichtung eines solchen Bürgertreffs in den jetzigen Räumlichkeiten der Volkshochschule im Wiebelhaus immer näher. Eine Veranstaltung in der ersten Novemberhälfte mit einem Vortrag zum Thema Ehrenamt soll nur der Auftakt sein, um Interesse für dieses Projekt zu wecken. Der Rat der Stadt Meschede hat bereits grünes Licht für die Nutzung der Räume gegeben. Vieles ist machbar. So könnte etwa eine Ehrenamtsbörse angelegt werden, in der Hilfe von Bürgern für Bürger angeboten würde. Ob Schneeschieben, Einkaufen oder Rasenmähen: Mancher wäre dankbar für etwas Hilfe; mancher wäre dankbar, wenn er helfen könnte.

Gisela Bartsch betont: „Die Mescheder Stadtgespräche sind ganz offen für jeden.“ Auch wer keine eigene Idee mitbringt, sondern einfach mit anpacken will, ist willkommen. Die nächsten Mescheder Stadtgespräche finden am Donnerstag [20. November 2014] um 18 Uhr im Gemeinsamen Kirchenzentrum statt.

Wer aktiv mitwirken will, kann sich bei Gisela Bartsch melden – per Telefon unter 0291/205166 oder per Mail an gisela.bartsch@meschede.de.

Quelle: Stadt Meschede