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Meschede. Das zweite Orgelsommerkonzert am kommenden Sonntag [31. Juli 2011] wird gestaltet von Mark Ehlert, der bis vor kurzem in der Kreisstadt als Kirchenmusiker tätig war und seit dem 1. Juni 2011 bei der Münchner Dom- musik arbeitet.

Gemäß dem Motto des 8. Mescheder Orgelsommers „Orgel + …“ gestaltet er das Konzert in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt gemeinsam mit Johann Moritz von Cube (Altus) aus Berlin.

Organist Mark Ehlert. Foto: Kulturring Meschede

„Sünde und Erlösung“ – unter dieser Überschrift steht das Programm mit Werken von Johann Sebastian und Heinrich Bach. Arien aus Kantaten und der h-moll Messe wechseln sich ab Liedern aus dem Schemmlischen Gesangbuch und Orgelwerken J. S. Bachs. von Heinrich Bach erklingt die Lamentatio für Alt „Ach, dass ich Wassers g’nug hätte“.

Der Altist J. M. von Cube stammt aus Düsseldorf. Er studierte bei Harry van der Kamp in Bremen mit dem Schwerpunkt „Alte Musik“ und besuchte Meisterkurse u. a. bei Michael Chance, Charlotte Lehman und Nigel Rogers. In seiner noch jungen Karriere arbeitete Johann Moritz von Cube bereits mit Dirigenten wie Heinz Holliger, Ton Koopman, Jordi Savall, Stephen Stubbs und Wolfgang Helbich. Neben vielen Auftritten bei verschiedenen Festspielen und Musiktagen feierte er am Goetheplatztheater in Bremen 2009 sein hochgelobtes Debut als „Jarbas“ in Francesco Cavallis Oper „La Didone“. 2004 trat er zudem als „Humana fragilitá“ in Claudio Monteverdis „Ulisse“ an der Berliner Staatsoper unter den Linden auf.

Sänger Johann Moritz von Cube. Foto: Kulturring Meschede

Mark Ehlert war in den letzten sieben Jahren als Kirchenmusiker in Meschede tätig. Er studierte in Regensburg und Bremen Orgel und Alte Musik und wirkte mit bei vielen Konzerten und CD-Aufnahmen, z. B. mit dem Tölzer Knabenchor, dem Sächsischen Vocalensemble und der Musicalischen Compagney Berlin.

Das Kulturring-Konzert am 31. Juli 2011 in Mariä Himmelfahrt (Weingasse) beginnt um 20.00 Uhr, der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßige Karten 5 Euro. Der Kartenverkauf ist nur an der Abendkasse eingerichtet.

Quelle: Kulturring Meschede e. V.