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Meschede. Das Sauerland ist mehr als schmuckes Fachwerk und Landschaft aus dem Bilderbuch, auch kulturell wird vor Ort einiges geboten. Da sind „Sauerland-Herbst“ und „Arnsberger Kunstsommer“, da sind zahllose Konzerte, Ausstellungen und Theateraufführungen allerorten und da ist vor allem jede Menge Kreativität und ehrenamtliches Engagement.

Was fehlt, ist jedoch häufig die Kooperation, die Zusammenarbeit der Kulturschaffenden im Hochsauerlandkreis auch über Ortsgrenzen hinweg. Diese wird jedoch immer wichtiger, zumal auch Sponsoren und Fördergeber bevorzugt Projekte mit regionaler Strahlkraft unterstützen.

Gelungene Vernetzung: Das Werk „Annettes Vermächtnis“ von Susanne Klinke und Ernst Köster auf dem Ruhrtalradweg entstand im Rahmen des vom Land NRW geförderten Kultur-Kooperationsprojektes „aufruhr“ der Städte Arnsberg, Bestwig und Meschede. Foto: © Vin Dietsch

Gelungene Vernetzung: Das Werk „Annettes Vermächtnis“ von Susanne Klinke und Ernst Köster auf dem Ruhrtalradweg entstand im Rahmen des vom Land NRW geförderten Kultur-Kooperationsprojektes „aufruhr“ der Städte Arnsberg, Bestwig und Meschede. Foto: © Vin Dietsch

Wie könnten die Kommunen im Kulturbereich künftig stärker kooperieren? Mit welchen Projekten könnte die Kulturregion Sauerland auf sich aufmerksam machen? Und wie könnte eine gemeinsame Vermarktung von Veranstaltungen gestaltet werden? Diese und andere Fragen sind Thema der Veranstaltung „Vernetzung“ am Dienstag [03. November 2015] um 20.00 Uhr in der Stadthalle Meschede, zu der die Kreis- und Hochschulstadt Meschede alle Kulturschaffenden und -interessierte aus der Region einladen möchte.

Andre Sebastian vom Münsterland e.V. wird einige Beispiele für interkommunale Kooperation im Kulturbereich aus seiner Region, die ebenfalls eher ländlich geprägt ist, vorstellen. Im Anschluss sollen in zwei Workshops „Projektideen“ gesammelt und „Vermarktungsstrategien“ entwickelt werden.

Quelle: Stadt Meschede