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Meschede. Die Fachhochschule Südwestfalen ist ein wichtiger Standortfaktor für die Stadt Meschede. Das macht die Stadt nun auch noch stärker „nach außen“ sichtbar – und das sogar im wahrsten Sinn des Wortes: „Kreis- und Hochschulstadt“ ist an den Mescheder Ortstafeln zu lesen, die mit Beginn des Monats April schrittweise an den Einfallstraßen zur Kernstadt angebracht werden.

„Kreis- und Hochschulstadt Meschede“: Prof. Dr. Jürgen Bechtloff, Dekanin Prof. Dr. Monika Reimpell, Jürgen Hoffmann (IBB) und Bürgermeister Uli Hess (v.li.) präsentieren die neuen Ortstafeln. Bildnachweis: Stadt Meschede

„Kreis- und Hochschulstadt Meschede“: Prof. Dr. Jürgen Bechtloff, Dekanin Prof. Dr. Monika Reimpell, Jürgen Hoffmann (IBB) und Bürgermeister Uli Hess (v.li.) präsentieren die neuen Ortstafeln.
Bildnachweis: Stadt Meschede

Im Herbst 2011 hatte die NRW-Landesregierung den Kommunen per Änderung der Gemeindeordnung möglich gemacht, Namenszusätze zu führen. Nur wenige Wochen später hatte der Stadtrat beschlossen, einen entsprechenden Antrag zu stellen – aus der „Kreisstadt Meschede“ auf den bisherigen Ortstafeln sollte die „Kreis- und Hochschulstadt“ werden. „Denn neben der Eigenschaft als Kreisstadt ist eben die Fachhochschule ein bedeutender Faktor für Meschede“, unterstreicht Bürgermeister Uli Hess.

Das Vorhaben geht auf eine Idee von Prof. Dr. Jürgen Bechtloff, früherer Dekan der Fachhochschule Südwestfalen, zurück. Er hatte bereits vor einigen Jahren angeregt, die Ortstafeln entsprechend zu ändern. Allerdings war die Umsetzung nicht möglich – Uli Hess: „Die gesetzlichen Vorgaben der Gemeindeordnung NRW haben dies lange Zeit nicht zugelassen.“ Nach Änderung der Gemeindeordnung hat die Stadt Meschede die Idee Prof. Bechtloffs wieder aufgegriffen – mit Erfolg. „An der FH finden hier vor Ort Forschung und Lehre auf einem hochqualifizierten und ebenso praxisnahen Niveau statt“, betont Bürgermeister Uli Hess: „Wir haben allen Grund, diesen bedeutenden Standortfaktor auch unseren Bürgern wie den Gästen Meschedes zu zeigen.“

Schon nach den Ostertagen könnten das Team des Integrierten Baubetriebshofes (IBB) die ersten der rund 15 Tafeln an den Einfallstraßen zur Kernstadt austauschen. Alle übrigen Ortstafeln – wie zum Beispiel „Remblinghausen – Stadt Meschede – Hochsauerlandkreis“ bleiben unverändert.

Quelle: Stadt Meschede