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Meschede. Die Versorgung mit dem „Lebensmittel Nr. 1“ ist eigentlich das „Hauptgeschäft“ für das Team des heimischen Trinkwasserversorgers Hochsauerlandwasser GmbH (HSW). Falls nötig, werden die HSW-Mitarbeiter aber auch schon mal zu Lebensrettern, die richtig zupacken können, wenn es darum geht, hilflosen „Zeitgenossen“ aus einer Notlage zu helfen.

Diese Erfahrung machte jetzt ein junger Fischreiher: Ihn hatte es in das Absetzbecken des Wasserwerks Mengesohl östlich von Meschede verschlagen. Aus eigener Kraft konnte sich der Vogel aus dem mehrere Meter tiefen Absetzbecken, in dem das Rückspül-Wasser der Aktiv-kohlefilter vorbehandelt wird, nicht mehr befreien.

Rettungsaktion für jungen Fischreiher: Die HSW-Mitarbeiter Hubertus Eickelmann (li.) und Alfons Hermes befreiten den Jungvogel aus dem Absetzbecken des Wasserwerks Mengesohl. Foto: Hochsauerlandwasser GmbH

Rettungsaktion für jungen Fischreiher: Die HSW-Mitarbeiter Hubertus Eickelmann (li.) und Alfons Hermes befreiten den Jungvogel aus dem Absetzbecken des Wasserwerks Mengesohl. Foto: Hochsauerlandwasser GmbH

Grund genug für Hubertus Eickelmann und Alfons Hermes, in das Absetzbecken zu klettern und dem Jungvogel aus seiner misslichen Lage herauszuhelfen. Als überaus richtig erwies es sich dabei, dass die beiden HSW-Mitarbeiter sich mit Handschuhen und Netz geschützt hatten – der Fischreiher begegnete seinen Rettern zunächst mit einem gewissen Misstrauen. Mit vereinten Kräften – und der nötigen Vorsicht – gelang es jedoch, den Vogel wohlbehalten wieder aus dem Becken herauszutransportieren und in die Freiheit zu entlassen. Sowohl Fischreiher wie auch HSW-Mitarbeiter haben die Rettungsaktion unbeschadet überstanden.

Quelle: Hochsauerlandwasser GmbH