Print Friendly, PDF & Email

Meschede. „Die Lebensqualität im Sauerland ist hoch – nur leider ist das nicht hinreichend bekannt.“ Mit diesem Satz resümierte Bernd Schulte, Vorsitzender der JU Südwestfalen, eine spannende Diskussion des Bezirksvorstandes der JU mit Prof. Dr. Anne Jacobi in Meschede.

Die Professorin für Marketing an der FH Südwestfalen stellte den jungen Politikern die Ergebnisse einer Studie vor, die sie im Auftrag von Sauerland Initiativ zur Attraktivität unserer Region erstellt hat. „Aus der Studie können wir viel für unsere politische Arbeit mitnehmen„, freute sich Schulte. So sei das Sauerland bei den Faktoren Wirtschaft und Arbeit vorne mit dabei, was nicht zuletzt durch eine sehr geringe Arbeitslosenqoute und die große Zahl an „Hidden Champions“ deutlich werde.

Das ist ein ganz entscheidender Standortvorteil. Das wirtschaftliche Potential unserer Region muss jedoch noch mehr kommuniziert werden, damit sich junge Fachkräfte für das Sauerland interessieren. Dazu wollen auch wir als JU einen Teil beitragen. Eine gute Gelegenheit ist der JU-NRW-Tag in Arnsberg, bei dem wir bis zu 500 junge Entscheider aus ganz NRW erwarten„, erklärte der JU-Bezirkschef.

Eine spannende Diskussion des Bezirksvorstandes der JU mit Prof. Dr. Anne Jacobi in Meschede. Foto: JU Spdwestfalen

Eine spannende Diskussion des Bezirksvorstandes der JU mit Prof. Dr. Anne Jacobi in Meschede. Foto: JU Spdwestfalen

Dabei sei auch der Tourismus nicht zu unterschätzen. „Die Studie belegt eindeutig, dass Menschen, die schon einmal im Sauerland waren, eher ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in das Sauerland verlegen würden, als solche, die diese Region noch nie besucht haben„, erklärte Professorin Jacobi. Gleichzeitig müsse jedoch in den Bereichen Infrastruktur, Freizeit und Kultur noch mehr getan werden. „Diese Faktoren sind insbesondere für junge Menschen sehr wichtig – und gerade in jungen Jahren entscheiden sich Menschen, wo sie auf Dauer leben wollen. Daher müssen wir alles tun, damit sie sich im Sauerland wohl fühlen„, formulierte Schulte einen Handlungsauftrag für die Politik der nächsten Jahre. Gleichzeitig appellierte die Junge Union an die Landesregierung: „Sie muss unter Beweis stellen, dass ihr der ländliche Raum genau so wichtig ist wie die Ballungsräume. Für den Erfolg des Sauerlandes ist das unerlässlich.

Quelle: JU Südwestfalen