Print Friendly, PDF & Email

Meschede/Freienohl. „Punktlandung“ beim Konjunkturpaket II: Pünktlich – und fristgerecht – zum Jahresende hat die Stadt Meschede alle Projekte, die aus Mitteln des bundesweiten Förderprogramms finanziert werden, fertiggestellt. Den Abschluss bildete dabei die St.-Nikolaus-Grundschule in Freienohl: Nach der Sanierung der Toilettenanlage ist das Gebäude nun sowohl energetisch wie auch vom räumlichen Angeboten „auf Stand“.

Und den Schülerinnen und Schülern gefällt ihre „neue“ Schule, weiß Hausmeister Adalbert Schulz zu berichten – jede Menge positive Reaktionen habe es nach den Arbeiten gegeben. Das betrifft auch die Räumlichkeiten, die während des Schulalltags – natürlicherweise – immer mal wieder aufgesucht werden müssen: Hell, in neuer Optik und von Grund auf saniert präsentiert sich die Toilettenanlage. Bis auf das Mauerwerk sind die Räume zunächst entkernt worden, um dann Verrohrung, Decke und Installationen zu erneuern, berichtet Dipl.-Ing. Dominik Kotthoff vom Fachbereich Infrastruktur der Stadt Meschede.

Umfangreiche Sanierung aus Mitteln des Konjunkturpakets II: Dominik Kotthoff (re.) vom Fachbereich Infrastruktur der Stadt Meschede und Hausmeister Adalbert Schulz vor der Freienohler St.-Nikolaus-Grundschule. Foto: Stadt Meschede

Rund 50 Jahre hatten die Toiletten „auf dem Buckel“ – das bekannt-berüchtigte Hellgelb der Fliesen ist nun Weiß und bunten Farben gewichen. Auch die Beleuchtung ist komplett erneuert – „sie wird von einem Präsenzmelder gesteuert, der das Licht automatisch ein- und wieder ausschaltet“, so Dominik Kotthoff. Ein Klemmschutz an den Türen schließt aus, dass – in besonders eiligen Fällen – Finger in Mitleidenschaft gezogen werden. Zudem gibt es jetzt auch eine Toilette für Schülerinnen und Schüler, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind.

Doch auch sonst hat sich – finanziert aus Mitteln des Konjunkturpakets II- an der St.-Nikolaus-Grundschule jede Menge getan: Seit dem Jahr 2010 hat die Stadt Meschede schrittweise die Fenster des Schulgebäudes ausgetauscht. „Viele davon waren Jahrzehnte alt und energetisch nicht mehr tragbar“, so Dominik Kotthoff. Der Austausch ist vor allem während der Ferienzeiten sowie nach Schulschluss erfolgt. Gleichzeitig haben die Fenster auf der Schulhofseite des Gebäudes einen neuen Sonnenschutz erhalten – „mit positiven Effekten für das Raumklima während der Sommermonate.

Hell und modern präsentieren sich die neuen Schüler-Toiletten nach der Sanierung. Foto: Stadt Meschede

Auch die oberste Geschossdecke der Schule ist gedämmt worden. Insgesamt, so schätzt Dominik Kotthoff, wird man künftig rund 20 Prozent der Heizenergie einsparen können – gut für das „Stadtsäckel“, aber auch gut für die Umwelt. An der zum Alten Friedhof gelegenen Gebäudeseite ließ die Stadt Meschede eine neue Fassaden-verkleidung anbringen. An der früheren Verklinkerung hatte der „Zahn der Zeit“ deutliche Spuren hinterlassen. Insgesamt, so rechnet Dominik Kotthoff vor, sind rund 600.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II in die Freienohler Grundschule geflossen – „ein echter Modernisierungsschub für die Schule.

Doch auch unabhängig von den Mitteln des Konjunkturprogramms hat die Stadt Meschede in den vergangenen Jahren in die St.-Nikolaus-Schule investiert. In den Sommerferien 2011 hatten alle Klassenräume neue PVC-Fußbodenbeläge erhalten; zudem wurden die Türen der Klassenräume ausgetauscht – und modernisiert. Sie bieten nun sogar einen „Amok-Schutz“ und können – im Notfall – von innen per Knopfdruck verriegelt werden.

Bürgermeister Hess betont, dass der Bildungs- und Schulbereich für die Stadt Meschede höchste Priorität hat – und dazu gehöre es auch, mit angemessenen Schulgebäuden gute Voraussetzungen für eine moderne Pädagogik zu bieten. Uli Hess: „Die St.-Nikolaus-Grundschule ist ein Ort zum Leben und Lernen – Investitionen in Schulen sind immer auch Investitionen in die Zukunft.

Quelle: Stadt Meschede