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Meschede. Zum 100. Geburtstag Heinrich Bölls ist sein „Irisches Tagebuch“ Thema einer Lesung mit Musik am Dienstag [26. September 2017] um 20 Uhr im Bürgerzentrum „Alte Synagoge“. Heinrich Böll stattete mit diesen Aufzeichnungen den Dank ab an eine Landschaft und ihre Menschen, denen er sich seit seinem ersten Besuch auf der Insel im Jahr 1954 wahlverwandtschaftlich verbunden fühlte.

Umrahmt wird die Lesung auf der keltischen Harfe, die durch die renommierte Konzertharfenistin Giedré Siaulyté (Litauen) mit hoher Virtuosität und Leidenschaft für dieses urtümliche, mystische Instrument zum Klingen gebracht wird.

Bölls Texte werden am Dienstag gelesen von Stephan Schäfer; er studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie an der Bremer Hochschule für Künste. 2001 gründete er das Kölner Künstler-Sekretariat. Seither wurden von ihm über 500 Veranstaltungen moderiert. Seit 2006 ergänzt Stephan Schäfer diese Tätigkeit durch Lesungen. Neben Themenabenden und Autorenportraits gilt hier seine besondere Leidenschaft historischen und zeitgenössischen Reisebeschreibungen.

Foto: © Stephan Schäfer

Foto: © Stephan Schäfer

Die Harfenistin Giedré Siaulyté wurde noch während ihres Studiums 2010 als Solistin beim Nationalen Sinfonieorchester des Polnischen Rundfunks in Kattowitz verpflichtet. Nach einem Auslandssemester am Conservatoire Nationale in Paris schloss sie 2012 ihre Ausbildung am Salzburger Mozarteum (Meisterklasse Prof. Helga Storck) mit Auszeichnung ab. Sie gastiert regelmäßig als Solistin mit renommierten Orchestern auf Festivals und in Konzertreihen in Deutschland, Österreich, Polen sowie in ihrer Heimat Litauen.

In der intimen Atmospäre der Alten Synagoge wird dieser Abend einen ganz besonderen Eindruck vermitteln. Tickets gibt es im Vorverkauf für 12,50 Euro in den Bürgerbüros der Stadt Meschede, Telefon: 0291-205136 und an der Abendkasse.

Quelle: Kulturring Meschede e.V.
Foto: © Stephan Schäfer