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Meschede. Der Taifun „Haiyan“, der vor zwei Wochen über die Philippinen gezogen ist, ist einer der schwersten Wirbelstürme gewesen, der dort jemals gewütet hat. Obwohl das Medieninteresse inzwischen weitgehend verklungen ist, benötigen die Menschen doch immer noch Hilfe.

Zu unserer Kongregation der Missionsbenediktiner von St. Ottilien gehört auch das Kloster Digos auf der südlichen Insel Mindanao. Es ist rund 500 km von der Unglücksstelle entfernt, aber einige Mitbrüder des Klosters kommen gebürtig aus dieser Region. Auch ist ein Krankenhaus der Missionsbenediktinerinnen von Tutzing in Tacloban, der Hauptstadt der Insel Leyte, teilweise zerstört worden und musste den Betrieb wegen Mangels an Wasser, Medizin und Nahrung einstellen. Unsere Brüder in Digos koordinieren ihre Hilfe gemeinsam mit den vor Ort ansässigen Schwestern, um möglichst unkompliziert und direkt den am stärksten betroffenen Menschen helfen zu können.

Bruder Moses B. Macalalag OSB ist Mitbruder im Kloster Digos auf Mindanao, das gemeinsam mit den Missionsbenediktinerinnen die Hilfe für die Katastrophenopfer vor Ort organisiert. Er stammt gebürtig von der Insel Leyte und ist daher vom Unglück unmittelbar betroffen. Er ist unser Kontaktmann auf den Philippinen, der uns über den Stand der Dinge auf dem Laufenden hält.

In einer Nachricht vom 14. November 2013 schreibt er:

„Die internationale Hilfe ist schon angelaufen, aber die Menschen im Unglücksgebiet sagen, dass sie noch nichts erhalten haben. Unsere Schwestern in Cebu sind vollauf damit beschäftigt, Nahrung, Wasser und Medikamente zu sammeln, zu verpacken und zu verschiffen.

Gestern erhielt ich eine Nachricht meiner Heimatgemeinde, ca. 60 Kilometer westlich von Tacloban. Ich bin etwas traurig, weil die Medienöffentlichkeit sich anscheinend nur auf die Hauptstadt Tacloban konzentriert. Der Taifun hat aber die ganzen Ost-Visayas getroffen, eingeschlossen die Inseln Leyte und Samar. Die Schätzungen, dass die Opferzahlen bis in die Zehntausende reichen, scheinen zu stimmen. Gestern hat unser Präsident im nationalen Fernsehen verlautbart, dass allein in Tacloban mehr als 2000 Menschen gestorben sind. Die Größe des Schadens, den der Taifun gebracht hat, ist noch nicht vollends messbar, weil einige der betroffenen Gebiete immer noch nicht zu erreichen sind.“

Mit Ihrer Spende können Sie einen Beitrag dazu leisten, dass den Menschen auf den Philippinen geholfen wird. Sie erreicht direkt unsere Brüder in Digos, die vor Ort die Hilfe koordinieren.

Spendenkonto
Bank für Kirche und Caritas
Bankleitzahl: 472 603 07
Konto-Nr. 11 560 900
Kennwort: Digos Taifun

Quelle: Benediktinerabtei Künigsmünster