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Meschede. Auch, wenn jetzt Begeisterung die vorherrschende Stimmung in der „neuen“ Mescheder Innenstadt ist – über viele Monate hat die Bauphase rund um das Regionale-Projekt „wissenwasserwandel@meschede.de – eine Hochschulstadt im Fluss“ Bürgerschaft, Gästen und auch Gewerbetreibenden der Kreis- und Hochschulstadt einiges abverlangt. Dass aber hinter dem Großprojekt ein schlüssiges Gesamtkonzept für eine Weiterentwicklung Meschedes steht – das wurde den Mitgliedern der Interessengemeinschaft Mescheder Wirtschaft (IMW) beim Stadtrundgang jetzt mehr als deutlich.

„Regionale in Theorie und Praxis“ gab es dabei für mehr als 40 IMW-Mitglieder, die gemeinsam mit ihrem Vorsitzenden Volker Arens auf Einladung von Bürgermeister Uli Hess in der Innenstadt unterwegs waren. Zuvor informierte Uli Hess die heimischen Unternehmer über die „Vorgeschichte“ dessen, was entlang der Henne baulich umgesetzt worden ist. Es sei darum gegangen, Herausforderungen wie dem demografischen Wandel, der Schließung des früheren Hertie-Hauses oder einer fehlenden Verbindung von Stadt und Hennesee zu begegnen – Uli Hess: „Es gab deutlichen Erneuerungsbedarf in der Innenstadt.“ Dem begegnete die Stadt mit der „Entwicklungsachse Ruhr – Innenstadt – Hennesee“: „Besondere Lagen, besondere Orte schaffen Aufenthaltsqualität – man ist jetzt gern in Meschede“, so der Bürgermeister.

Den Mitgliedern der Interessengemeinschaft Mescheder Wirtschaft (IMW) stellte Bürgermeister Uli Hess jetzt direkt „vor Ort“ Konzeption, Ablauf und bisherige Ergebnisse des Mescheder Regionale-Projekts vor. Foto: Stadt Meschede

Den Mitgliedern der Interessengemeinschaft Mescheder Wirtschaft (IMW) stellte Bürgermeister Uli Hess jetzt direkt „vor Ort“ Konzeption, Ablauf und bisherige Ergebnisse des Mescheder Regionale-Projekts vor. Foto: Stadt Meschede

Ganz wichtig: „Je mehr Transparenz, desto höher ist auch die Akzeptanz.“ Deshalb habe die Stadt Meschede von Anfang an die Bürgerschaft mit ins Boot genommen. Im Rahmen der Kreativwoche im November 2009 konnten die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Fachplanern Ideen entwickeln: „Was passierte, war immer für jeden nachvollziehbar.“ Besonders erfreulich sei es gewesen, dass die Aufträge für die baulichen Maßnahmen an heimische Unternehmen vergeben werden konnten, so Uli Hess: „Das Geld verbleibt so in der Region.“ Mehr Platz für Fußgänger, mehr „Wohlfühl-Atmosphäre“ am Winziger Platz sowie im Hennepark und auch die direkte Nähe zum RuhrtalRadweg sorgen nun für eine attraktivere und „stärkere“ Innenstadt – und mehr Besucher. Uli Hess: „Davon profitiert die ganze Stadt – und Wirtschaft sowie Handel profitieren besonders.

Nun gehe es darum, die Weiterentwicklung auch am Hennesee selbst fortzusetzen – mit dem Projekt „SauerlandSeen“. Uli Hess: „Die Finanzierung steht – wir müssen uns auf den Weg der Umsetzung machen.“ Die „öffentliche Hand“ sei dabei, ihre „Hausaufgaben zu machen“: „Wir sorgen für eine attraktive Stadt.

Foto: Stadt Meschede

Foto: Stadt Meschede

Diese Meinung konnten die IMW-Mitglieder zu 100 Prozent unterstützen. Vorsitzender Volker Arens dankte Uli Hess für die Informationsveranstaltung. Eine „Aufbruchsstimmung“ in Meschede sei spürbar: „Das gilt für Bürger und heimische Wirtschaft gleichermaßen.

Quelle: Stadt Meschede