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Meschede (cf). Es ist eine Zusammenarbeit mit Perspektive: „Wir freuen uns, dass wir Hilfe und Unterstützung von der Feuerwehr bei der BMW FIBT Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft bekommen“, sagte Petra Sapp, Geschäftsführerin des Erholungs- und Sportzentrums Winterberg, über die Kooperation mit den Freiwilligen Feuerwehren des Hochsauerlandkreises sowie dem Land.

Bei einem Fototermin in Meschede stellten Kreisdirektor Dr. Klaus Drathen und Petra Sapp gemeinsam mit Kreisbrandmeister Bernd Krause, dessen Vorgänger Martin Rickert sowie Landesgeschäftsführer des NRW-Feuerwehrverbandes Christoph Schöneborn die gemeinsame Vereinbarung vor. Beide Seiten freuten sich über eine Kooperation, die zunächst die BMW FIBT Bob-und Skeleton Weltmeisterschaft in Winterberg umfassen soll.

Rund 300 Feuerwehrfrauen und -männer werden vom 23. Februar 2015 bis zum 08. März 2015 für die Gelände- und Parkplatzsicherheit auf dem Bobgelände tätig sein. Im Gegenzug erhalten die Feuerwehrmitglieder einen Preisnachlass von 35 Prozent auf jedes Ticket. Der Landesverband der Feuerwehren bewirbt auf seiner Internetseite dieses interessante Angebot.

Freuen sich auf die WM und die Zusammenarbeit: (von links) Alois Schnorbus, Petra Sapp, Christoph Schöneborn, Martin Rickert, Bernd Krause und Dr. Klaus Drathen. Foto: © CF

Freuen sich auf die WM und die Zusammenarbeit: (von links) Alois Schnorbus, Petra Sapp, Christoph Schöneborn, Martin Rickert, Bernd Krause und Dr. Klaus Drathen. Foto: © CF

Die Nachfrage ist groß“, betonte Geschäftsführer Christoph Schöneborn. „Wir haben schon mehrere Tausend Klicks.“ Er weiß aus Erfahrung, dass das Angebot derartiger Sportveranstaltungen gerne angenommen wird. „Wir arbeiten seit Jahren mit dem Weltcup-Skispringen in Willingen zusammen. Jedes Jahr besuchen rund 4.000 Feuerwehrleute die Veranstaltung und nutzen die verbilligten Tickets.“ Dr. Drathen rechnet damit, dass rund 2.000 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner die Winterberger WM besuchen werden.

Die Partnerschaft soll sich aber nicht nur auf die WM konzentrieren, sondern auch nachhaltig angelegt sein“, erklärte Dr. Drathen. „Wir können uns beispielsweise eine verstärkte Zusammenarbeit bei künftigen Bob- und Rodel-Weltcups vorstellen.

Von einer Fortsetzung der Kooperation gehen auch die Feuerwehren aus und freuen sich auf einen besonderen Nebeneffekt: „Für uns ist es nicht nur eine Win-win-Situation, sondern dadurch wird auch die Mitgliederbindung gestärkt“, so Schöneborn.

Quelle: Bobbahn Winterberg Hochsauerland