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Meschede. Denkmale sind Zeugen lebendiger Geschichte vor Ort: Der „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag [14. September 2014] steht unter dem Motto „Farben“. Bundesweit werden für alle Interessierten mehr als 7500 Kulturdenkmale in mehr als 2600 Städten und Gemeinden ihre Pforten öffnen.

Auch zahlreiche Baudenkmäler in der Stadt Meschede sind dann zu sehen.

„Farbe“ ist diesmal Motto beim „Tag des Offenen Denkmals“ - die Bergstadt Eversberg hat zahlreiche farbenfrohe Hausportale zu bieten. Foto: Stadt Meschede

„Farbe“ ist diesmal Motto beim „Tag des Offenen Denkmals“ – die Bergstadt Eversberg hat zahlreiche farbenfrohe Hausportale zu bieten. Foto: Stadt Meschede

  1. Heimatmuseum Eversberg, Mittelstraße 12
    geöffnet von 11 bis 17 Uhr
    Ein schlichtes anderthalbgeschossiges giebelständiges Fachwerkhaus mit Mitteldeele und schmuckverschieferter Straßenfront; Datierungen 1756 und 1762.
  2. Rathaus Eversberg, Mittelstraße 1
    geöffnet von 11 bis 17 Uhr
    Der prachtvolle eingeschossige Fachwerkbau über hohem durchfensterten Untergeschoss besitzt ein malerisches Mansardwalmdach, Schwellhölzer und Eckständer, die beschnitzt und farbig gefasst sind.
  3. Pfarrkirche St. Johannes Eversberg
    geöffnet von 11 bis 17 Uhr
    Eine dreistöckige Hallenkirche mit wuchtigem Westturm und frühgotischem Chor von einem Joch mit fünfseitigem Schluss. Aus der reichen Barockausstattung hebt sich der 1720 errichtete Hochaltar hervor.
  4. Kapelle St. Lucia, Eversberg, Marktstraße 2
    geöffnet von 11 bis 17 Uhr
    Die Kapelle stammt aus dem Jahr 1739, kleiner gewölbter Saal mit 3/8 Schluss und Dachreiter. Einfacher Altar aus der Erbauungszeit. Satteldach mit verschiefertem Giebel und Dachreiter.
  5. Burgruine Eversberg
    Bei dem Bau- und Bodendenkmal handelt es sich um die heute nicht mehr sichtbaren Reste der Burg. In dem restlichen Burgplatz neben der aufgehenden Turmruine stecken weitere Bebauungsspuren (Fundamente) und die Ringmauer. Burg (und Stadt) Eversberg wurden im Jahr 1242 vom Grafen Gottfried III. von Arnsberg gegründet. Das Amt Eversberg und damit Burg und Stadt entwickelten sich in den folgenden Jahrhunderten zu einem wichtigen Verwaltungszentrum.
  6. Markes Haus
    geöffnet von 11 bis 17 Uhr
    „Markes Haus“ ist ein verschiefertes, zweigeschossiges Fachwerkgiebelhaus mit Krüppelwalmdach, mit einer qualitätvollen, klassizistischen Haustür aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
  7. Wassermühle Calle
    geöffnet von 11 bis 17 Uhr
    Fachwerkbau unter geschiefertem Walmdach; im Nebengebäude Gatter mit Turbine, Turbinenschacht, Transmission, Excenterantrieb, Horizontalgatter und Gatterwagen, Oberwasser als Stauteich.
  8. Kath. Pfarrkirche St. Severinus Calle, Severinusplatz 2
    geöffnet von 11 bis 17 Uhr, um 14 Uhr findet eine fachkundige Kirchenführung statt.
    Im Jahr 1042 wurde die Kirche dem Stift Meschede geschenkt, der jetzige Bau ist eine dreischiffige Hallenkirche, 1853 – 1858 anstelle eines Vorgängerbaus errichtet, Hochaltar von 1636, romanische Madonna auf dem Rosenkranzaltar von 1250.
  9. Kapelle auf der Schlade, Calle, an L 840 ca. 600 Meter östlich von Calle
    geöffnet von 11 bis 17 Uhr
    Achteckige Kapelle aus Naturstein mit geschweiftem Schieferdach und geschlossenem Tambour mit Glockendachabschluss von 1727, Barockaltar aus der Entstehungszeit.
  10. Kapelle zur schmerzhaften Mutter Gottes auf dem Halloh
    geöffnet von 11 bis 17 Uhr
    Die Wallfahrtskapelle aus dem Jahr 1686 ist Endpunkt einer Reihe von Prozessionswegen, die von Wallen, Calle, Ober- und Niederberge auf das Halloh führen.
  11. Benediktinerabtei Königsmünster,Meschede, Klosterberg 11
    geöffnet von 11 bis 17 Uhr, Führungen finden um 11 und 15 Uhr statt.
    Auf einer Anhöhe nördlich der Stadt gelegenes Kloster, 1928 gegründet. Die Kirche wurde 1960 – 64 nach Plänen von Hans Schilling aus Köln erbaut. Es ist ein burgartiger, streng gegliederter Bau mit Vorhof, zwei Türmen, fünfseitigem Gemeindehaus und Chor auf parabelförmigem Grundriss.
  12. Kath. Pfarrkirche St. Walburga Meschede
    geöffnet von 11 bis 17 Uhr
    Ehemals Kirche des Damen- und späteren Kollegiatsstiftes, Weihe unter dem Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg (1168-91). Der Bau ist eine langgestreckte dreischiffige Hallenkirche von sechs Jochen mit halbrunder Apsis, Ostkrypta und vorspringendem Westturm, 1663/64 auf den Fundamenten und unter Verwendung von Bauteilen einer um 900 entstandenen kreuzförmigen Basilika errichtet.
  13. Kapelle zu den 14 Nothelfern, Remblinghausen, Sägemühle
    geöffnet von 11 bis 17 Uhr
    Der kleine Achteckbau mit geschweifter Haube und Laterne wurde im 18. Jahrhundert errichtet.
  14. Sägemühle Schulte, Remblinghausen, Sägemühle 13
    geöffnet von 11 bis 17 Uhr
    Die Ursprünge gehen ins 13./14. Jahrhundert zurück, weitgehend erhalten ist der Neubau von 1809.
  15. Wasserhochbehälter Schultenkampstraße, Meschede
    geöffnet von 11 bis 17 Uhr
    Der in den Hang gebaute Erdhochbehälter stammt aus dem Jahr 1895. Das Eingangsportal ist in neugotischen Formen aus Backstein gestaltet; ein Vorraum und zwei Wasserkammern schließen sich an.

Quelle: Stadt Meschede