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Meschede. Unternehmen können hier ab sofort ihre Zukunft bauen: Die Stadt Meschede, die Mescheder Wirtschaftsförderung sowie die Wirtschafts-förderungsgesellschaft des Hochsauerlandkreises (WFG HSK) haben den ersten Spatenstich für das Gewerbegebiet Enste-Nord getan.

Dies markiert gleichzeitig den Beginn der Erschließung für das rund 18 Hektar große Areal, das auch für die Stadt Meschede und die Region zu einem „Stück Zukunft“ werden soll. Bürgermeister Uli Hess: „Von hier werden entscheidende Impulse für die wirtschaftliche Weiterentwicklung Meschedes ausgehen.“ Denn mit dem neuen Gewerbegebiet biete man Unternehmen „echte Filet-Flächen“ an. Gleichzeitig würden noch mehr qualifizierte Arbeitsplätze für die Menschen in Meschede und der Region entstehen.

Bereits im Frühjahr 2012 können erste Ansiedlungen im neuen Gewerbegebiet erfolgen. Der Standort biete zahlreiche Vorteile, so Meschedes Wirtschaftsförderer Andreas Marx: „Die Lage mit direkter Anbindung an die A 46 bietet eine hervorragende Erreich-barkeit – ein echtes Standort-Plus in der Region.“ Zudem liege die FH Südwestfalen in der „Nachbarschaft“ – Andreas Marx: „Deshalb gibt es zum einen ein großes Potenzial an gut ausgebildeten jungen Menschen am Standort Meschede, zum anderen auch das nötige „Know-how“ für Unternehmen.

Das neue Gewerbegebiet umfasst 18 Hektar Fläche. Sie ist in 14 Baufelder zwischen 4.800 und 25.600 Quadratmetern aufgeteilt. „Die Flächen sind aber teilbar bis zu einer Grundstücksgröße von mindestens 2.000 Metern“, so Michael Bison, Wirtschafts-förderer des Hochsauerlandkreises: „So können wir den Wünschen der interessierten Firmen optimal entgegenkommen.“ Die Flächen sind zudem nach geltendem Baurecht in verschiedene Abstandsklassen aufgeteilt, so dass Emissionen auf ein Minimum reduziert werden.

Beim offiziellen Start der Erschließung griffen neben Bürgermeister Uli Hess unter anderem Heinz-Dieter Tschuschke und Jürgen Dörner, Vorstands-Chefs der Sparkasse Meschede-Eslohe sowie der Volksbank Sauerland, Volker Arens, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Mescheder Wirtschaft (IMW), Stefan Schürmann von der Firma Althoff sowie Vertreter der Mescheder Ratsfraktionen zum Spaten. Foto: Stadt Meschede

Schon jetzt gibt es zahlreiche Interessenten für eine Ansiedlung in „Enste-Nord“. Andreas Marx: „Eine Anfragen gehen bereits in das Stadium konkreter Verhandlungen über.“ Als Wunschbranchen sieht Bürgermeister Uli Hess solche, die insgesamt den Stärken der Region entsprechen: „Zum Beispiel die Hersteller von Metall- und Kunst-stofferzeugnissen, Automobilzulieferer, Holzgewerbe oder Werkstofftechnologie.“ Zudem sei der Standort ebenso attraktiv für wissensbasierte, unternehmensnahe Dienstleitungen – „wie etwa für Ingenieurbüros, IT-Unternehmen oder Softwareent-wickler.

Sie erwartet im neuen Gewerbegebiet eine hochmoderne Infrastruktur – zum Beispiel leistungsfähige Breitbandanschlüsse und Richtfunk. Die Kompetenz dafür befindet sich direkt vor Ort: BBCC ist ein Institut der FH Südwestfalen der in Meschede ansässigen Fachhochschule – die für die Vermarktung zuständigen Akteure der Mescheder Wirt- schaftsförderung sowie der WFG HSK stehen mit dem Hightech-Dienstleister in engem Kontakt. Regionale Kooperationspartner für die Erschließung des Gewerbegebietes sind als Finanzierungspartner die Sparkasse Meschede-Eslohe und die Volksbank Sauerland sowie der heimische Projektentwickler Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH. So griffen denn beim offiziellen Start der Erschließung neben Bürgermeister Uli Hess unter anderem Heinz-Dieter Tschuschke und Jürgen Dörner, Vorstands-Chefs der Sparkasse Meschede-Eslohe sowie der Volksbank Sauerland, Volker Arens, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Mescheder Wirtschaft (IMW), Stefan Schürmann von der Firma Althoff sowie Vertreter der Mescheder Ratsfraktionen zum Spaten.

Das Gewerbegebiet Enste-Nord verbinde eine ganze Reihe von Vorteilen, resümiert Bürgermeister Uli hess: „Mit seiner verkehrsgünstigen Lage, dem großen Potenzial an qualifizierten Arbeitskräften, einem unternehmerfreundlichen Klima, maßgeschneiderten Unternehmensdienstleistungen und hochwertigen Gewerbeflächen bietet der Wirt- schaftsstandort Meschede beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Unter- nehmensstart.

Schon in der kommenden Woche werden die Mescheder Wirtschaftsförderung und die WFG HSK in die Vermarktung des neuen Gewerbegebietes einsteigen. Dann findet in München die „Expo Real“ statt, Europas größte Messe für Gewerbeimmobilien – das Gewerbegebiet Enste-Nord wird dort auch präsent sein.

Quelle: Stadt Meschede