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Meschede / Eversberg. Ein Postkartenidyll? – Der historische Ortskern Eversberg ist viel mehr: Nämlich ein Ort, in dem sich Jahrhunderte alte Geschichte mit Bürger-Engagement und guten Ideen verbindet. Das wurde auch den früheren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung deutlich: Das jährliche Rentner- und Pensionärstreffen fand diesmal in der Bergstadt Eversberg statt.

Ortsvorsteher Willi Raulf informierte die mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei nicht nur über Geschichte, sondern vor allem über Aktivitäten und Planungen, um Eversberg langfristig „fit für die Zukunft“ zu machen: Zwei Bestandteile: Der neu gestaltete Marktplatz – und in direkter Nachbarschaft Markes Haus, das zu einem vielseitigen Kultur- und Bürgerzentrum geworden ist. „Hier steckt ein gewaltiger Anteil an bürgerschaftlichem Engagement und Eigenleistung drin“, würdigte Bürgermeister Uli Hess den Einsatz des Vereins „Bergstadt Eversberg“.

Die „Ehemaligen“ des Mescheder Rathauses nahmen bei ihrem diesjährigen Treffen die Bergstadt Eversberg „unter die Lupe“. Foto: Stadt Meschede

Die „Ehemaligen“ des Mescheder Rathauses nahmen bei ihrem diesjährigen Treffen die Bergstadt Eversberg „unter die Lupe“. Foto: Stadt Meschede

Markes Haus sei ein Beispiel, was durch die Kombination von guten Ideen, Engagement und Fördermitteln erreicht werden könne, so Bürgermeister Uli Hess. Das gleiche gelte für den historischen Marktplatz, der mit Hilfe des Regionale-Projekts „Märkte in Südwestfalen“ komplett umgestaltet werden und perfekt in das Gesamt-Ensemble eingefügt werden konnte. „Wir sind stolz auf unsere Ortslagen“, bekannte Uli Hess. Eversberg sei kein Einzelfall: In Remblinghausen entwerfen Bürgerinnen und Bürger Zukunftsperspektiven für ihr Dorf, Calle und Grevenstein werden folgen. Auch Freienohl macht sich auf den Weg, Konzepte für eine Weiterentwicklung des Ortskerns zu entwerfen. Entscheidend: „Solche Prozesse müssen im Dialog und mit einer echten Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger stattfinden“, betont Uli Hess.

Gleichzeitig freute er sich über das Interesse der früheren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Geschehen in der Kreis- und Hochschulstadt – „das zeigt, wie verbunden sie auch heute noch mit der Stadt Meschede sind.“ Ältester Teilnehmer des Pensionärstreffens war diesmal der 87-jährige Josef Ricke, älteste Teilnehmerin war Getraud Kruse mit 83 Jahren. Bürgermeister Uli Hess dankte allen „Ehemaligen“ für ihre Treue zur Stadtverwaltung Meschede – früher wie heute sei es oberstes Ziel, Voraussetzungen für eine Stadt zu schaffen, in der die Menschen sich wohlfühlen.

Quelle: Stadt Meschede