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Meschede. Sie sieht nicht nur „richtig klasse“ aus, die neue Ruhrbrücke in der Mescheder Innenstadt, sondern sie ist auch ein wichtiger Bestandteil des neuen Verkehrskonzeptes. Als Einbahnstraße bietet sie Autofahrern die Möglichkeit, den Winziger Platz mit der geöffneten Henne zu erreichen. Ganz besonders freuen dürften sich über die Umgestaltung der Brücke aber Fußgänger und Radfahrer.

Denn sie haben an dieser Stelle deutlich mehr Platz als früher. Und wie sehr die Ruhrbrücke künftig ein Ort zum Flanieren, Verweilen und Genießen sein wird, wurde schon bei der offiziellen Freigabe deutlich: Ein 6,25 Meter breiter Geh- und Radweg auf Ostseite, ein vier Meter breiter Gehweg auf der Westseite, ein luftiges Edelstahlgeländer – und eine wunderbare Aussicht auf die neue Freitreppe und die Ruhrpromenade, die zurzeit entsteht: „Auch hier herrscht jetzt echte Aufenthaltsqualität“, freute sich Bürgermeister Uli Hess bei der offiziellen Verkehrsfreigabe.

Gemeinsam mit Vertretern von beauftragten Unternehmen und Anliegern gab Bürgermeister Uli Hess (li.) jetzt die sanierte und umgestaltete Ruhrbrücke frei. Foto: Stadt Meschede

Gemeinsam mit Vertretern von beauftragten Unternehmen und Anliegern gab Bürgermeister Uli Hess (li.) jetzt die sanierte und umgestaltete Ruhrbrücke frei. Foto: Stadt Meschede

Rund elf Monate hatte die Stadt Meschede die Ruhrbrücke saniert und umgestaltet – ebenso wie den Ruhrplatz sowie den Abschnitt der Fritz-Honsel-Straße zwischen Brücke und Winziger Platz. Für Meschede bedeute dies „einen weiteren echten Qualitätssprung in der Weiterentwicklung unserer Innenstadt“, so Bürgermeister Uli Hess. Die große Freitreppe bis hinab in die Ruhraue lade zum Verweilen ein; in Kürze werden hier noch zwei Liegen eingebaut. Dazu kommt eine ausrangierte Telefonzelle, in der man jederzeit kostenlos ausgelesene Bücher einstellen oder selbst Bücher entnehmen kann. Mit einem Trinkbrunnen, der von der Hochsauerlandwasser GmbH betrieben wird, konnte eine Idee aus den Mescheder Stadtgesprächen umgesetzt werden.

Insgesamt hat der Umbau dieses Abschnittes rund 1,2 Mio. Euro gekostet. 70 Prozent der Summe werden aus Regionale-Mitteln gefördert. Allerdings: „Die Sanierung der Ruhrbrücke hätte die Stadt aber auch ohne die Einbindung in die „Regionale 2013“ zwingend vornehmen müssen“, unterstreicht Bürgermeister Uli Hess. Er dankte allen beteiligten Firmen sowie den „bewährten städtischen Bauleitern“ Michael Klauke und Rafael Czochara – insbesondere aber Anwohnern, Gewerbetreibenden und Verkehrsteilnehmern, die einige Einschränkungen während der Bauphase hinnehmen mussten – „ich hoffe und denke, dass auch sie mit dem Ergebnis nun sehr zufrieden sind.

Die Gäste jedenfalls zeigten sich begeistert von der „neuen“ Ruhrbrücke – „mediterranes Flair mitten im Sauerland“ war nur eine der Aussagen, die von Passanten kamen. Diejenigen, die die neue Freitreppe zu einer spontanen „Siesta“ nutzten, dürften nichts dagegen einzuwenden haben.

Quelle: Stadt Meschede