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Meschede. Das eigene Dorf zukunftsfest machen: Mit diesem Ziel waren rund 150 Interessierte auf Einladung des Ortsvorstehers Thomas Jostes zum ersten Bürgerworkshop in die Schützenhalle Grevenstein gekommen – eine starke Beteiligung, die zeigt, wie sehr den Menschen Grevenstein am Herzen liegt. Im Grunde keine Überraschung, leben doch laut der im Vorfeld durchgeführten Bürgerbefragung mehr als 90 Prozent gern in ihrem Ortsteil, den sie als familienfreundlich (62 Prozent) mit guten Freizeit- und Sportmöglichkeiten (81 Prozent) bewerten.

Die Beteiligung an der Befragung war sehr gut, jetzt geht es um die aktive Teilnahme – jeder sollte sich einbringen“, wie Ortsvorsteher Thomas Jostes betonte. Hierzu braucht es vor allem eine gute Zusammenarbeit der Akteurinnen und Akteure vor Ort: „Mit dem Dorfgemeinschaftsverein ist Grevenstein auf einem guten Weg – auch wenn wir nicht alle Interessenkonflikte lösen können und auch beim Thema Mobilität sicher Handlungsbedarf besteht“, sagte Bürgermeister Christoph Weber.

Rund 150 Interessierte beim Bürgerworkshop in der Schützenhalle. Foto: © Stadt Meschede

Rund 150 Interessierte beim Bürgerworkshop in der Schützenhalle. Foto: © Stadt Meschede

Erste Ideen in Sachen Zusammenarbeit waren in den nachfolgenden Workshops dann auch schnell entwickelt: ein eigener Treffpunkt und mehr Angebote für Kinder und Jugendliche, die Gestaltung eines Dorfmittelpunktes, die Einführung einer Tempo-30-Zone in bestimmten Bereichen des Ortes, ein vielfältigeres Angebot im Sportbereich, um nur einige Beispiele zu nennen.

Die Ergebnisse dieses Abends fließen ins Integrierte kommunale Entwicklungskonzept (IKEK) ein“, erklärte Thomas Jostes zum Ende der Veranstaltung. „Außerdem werden die Werkstätten fortgesetzt, um aus ersten Ideen konkrete Projekte zu entwickeln“. So wird Thomas Jostes im kommenden Jahr zu weiteren Treffen einladen, dann themenspezifisch. Alle Grevensteiner sind aufgerufen, sich an diesem Prozess zu beteiligen.

Quelle: Stadt Meschede