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Meschede. „Die neue Schießstandverordnung ist ein Schlag ins Gesicht für alle Schützenvereine im Sauerland. Hier wird ein Brauchtum von langer Tradition mit Füßen getreten“, macht Dirk Wiese, Bundestagskandidat und Vorsitzender der SPD im Hochsauerlandkreis, anlässlich der neuen Schießstandrichtlinie des Bundesinnenministeriums deutlich.

Nach dieser Richtlinie dürfe der Schützenvogel nur noch einen Rumpfdurchmesser von 80 Millimetern, statt wie bisher 200mm haben. Dies würde aber dazu führen, dass von den üblich erforderlichen 200 bis 600 Schuss, im schlimmsten Falle nur noch zwei oder drei Schuss übrig bleiben, um den Vogel von der Stange zu holen. Was wiederum den Spannungsbogen, wer denn nun Schützenkönig wird, völlig zerstören würde.

Ich war selber schon Schützenkönig in Oeventrop und das Vogelschießen ist der Höhepunkt des jährlichen Schützenfestes. Im ganzen Hochsauerland eines der wichtigsten und schönsten Ereignisse. Nicht auszudenken, wenn nach 5 Runden schon Schluss ist.“, ergänzt Rainer Mühlnickel, stellvertretender Vorsitzender der HSK-SPD. Viele Traditionsvereine hätten durch steigende Gema-Gebühren oder Auflagen für Festzugsabsicherung sowieso schon genug zu kämpfen. „Wir dürfen nicht zulassen, dass jetzt auch noch das Vogelschießen auf dem Spiel steht“, stellen die gebürtigen Sauerländer Wiese und Mühlnickel fest und ergänzen: „Die SPD im Hochsauerland wird ihr Möglichstes tun, damit diese alte Tradition nicht gefährdet wird und wir uns auch dieses Jahr aufs Vogelschießen freuen können! Denn ein Fest ohne König, ist schlimmer als ein Fest ohne Zigarette.

Weitere Informationen auch unter www.hsk-spd.de.

Quelle: SPD HSK