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Meschede. Dörfer und Wohngebiete im Mescheder Stadtgebiet weiterentwickeln und „zukunftsfest“ machen – das ist ein Handlungsfeld in der Stadtstrategie „Vision Meschede 2022“. Ein Baustein dazu: Ein so genanntes „Integriertes kommunales Entwicklungskonzept“ (IKEK). Mit dem Konzept soll eine Gesamtstrategie für die zukünftige Entwicklung der Kommune erarbeitet werden – und zwar im Schulterschluss mit den Bürgerinnen und Bürgern. Nach Ende der Ferien wird dazu eine Auftaktveranstaltung stattfinden.

Das Konzept soll dabei ein „Brückenschlag“ von strategischen Ansätzen und Zielen auf Ebene der Kreis- und Hochschulstadt Meschede zur Umsetzung von ganz konkreten (Leit-)Projekten vor Ort sein. Mögliche Themen: die Grund- und Nahversorgung, soziale und technische Infrastruktur, städtebauliche und Wirtschaftsentwicklung, aber auch Fragen der Mobilität. Klaus Wahle, Leiter des Fachbereichs Planung und Bauordnung: „Ziel ist es, mit Hilfe des IKEK Problemlagen und Entwicklungsdefizite aufzudecken und abzubauen, eine zeitgemäße nachhaltige Weiterentwicklung gewachsener baulicher Strukturen anzustoßen und insgesamt die Attraktivität der Kreis- und Hochschulstadt Meschede mit ihren Ortsteilen, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die soziale Stabilität zu verbessern.

Für die Erstellung des Konzeptes legt die Stadt großen Wert auf die Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bürger. „Sie sind quasi die ,Experten‘ für ihre Orte – hier haben sie die Chance, sich mit ihren Kenntnissen und Wünschen einzubringen und ein erfolgreiches Handlungskonzept für die kommenden Jahre mit zu gestalten“, unterstreicht Bürgermeister Christoph Weber.

Nach Ende der Sommerferien soll deshalb ein erstes Bürgerforum zu diesem Thema stattfinden. Die genaue Zeit und den Ort wird die Stadt Meschede demnächst bekannt geben. Schon jetzt laden Bürgermeister Christoph Weber und das Team der Stadtverwaltung alle Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen ein.

Quelle: Stadt Meschede