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Meschede. Empörung und Kopfschütteln – das waren die Reaktionen derjenigen, die zu Wochenbeginn am Hennesee im Bereich zwischen Damm und Schiffsanleger unterwegs waren: Bislang unbekannte Täter haben an den neuen Beleuchtungspollern an diesem Teil des Henneboulevards die Leuchtenköpfe aus Spezial-Plexiglas zerstört. Die Kreis- und Hochschulstadt Meschede hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet – und für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt.

Die Beleuchtungspoller sind ein Bestandteil des neuen Erscheinungsbilds rund um den Hennesee und haben bei Dunkelheit Weg und See besonders „in Szene“ gesetzt. Umso unverständlicher ist für Heinz Hiegemann, Leiter des Fachbereichs Infrastruktur der Kreis- und Hochschulstadt Meschede, die sinnlose Zerstörungswut: „Es ist unbegreiflich, wie man sich so an etwas vergreifen kann, was doch Bürgerschaft und Stadt Nutzen bringen soll – und das kurz nachdem es gebaut worden ist.

Die Zerstörungen sind zwischen Samstagnachmittag [29. August 2015] und Montagmorgen [31. August 2015] passiert. Dabei müssen der oder die Täter ganz erheblich Gewalt angewendet haben: Das Spezial-Plexiglas der Beleuchtungspoller ist extrem bruchfest – offenbar wurden sie massiv mit Schlagwerkzeug wie etwa Baseballschlägern oder einem großen Hammer bearbeitet. Auch die Poller selbst wurden Opfer der Gewalt-Attacke – sie haben aber standgehalten. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt; die Stadtverwaltung hat unmittelbar am Montag die Beleuchtungspoller gesichert, um weitere Folgeschäden an Leuchtmitteln und Elektronik zu verhindern.

Zerstörung am Henneboulevard: Bislang unbekannte Täter haben dort am Wochenende das Spezial-Plexiglas an den neuen Beleuchtungspollern zerstört. Foto: © Stadt Meschede

Zerstörung am Henneboulevard: Bislang unbekannte Täter haben dort am Wochenende das Spezial-Plexiglas an den neuen Beleuchtungspollern zerstört. Foto: © Stadt Meschede

Was noch bleibt, ist der große Ärger über Zerstörungswut und überflüssige Zusatz-Ausgaben, die bei der Schadensbeseitigung anfallen. „Das sind Kosten, die letztlich alle Bürgerinnen und Bürger zu tragen haben, wenn es um öffentliches Eigentum geht“, unterstreicht Heinz Hiegemann. Die Stadt Meschede habe deshalb ein großes Interesse daran, den oder die Täter dingfest zu machen und bittet um Unterstützung bei der Aufklärung der Beschädigungen. Für Hinweise, die zur Ergreifung der bislang unbekannten Täter führen, hat die Stadt eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt.

Vandalismus habe keinen Platz in Meschede, betont auch Bürgermeister Uli Hess: „Hier geht es um Dinge, die allen Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommen – deshalb sind auch alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, gegen Vandalismus Flagge zu zeigen.

Eine Anzeige ist bereits erstattet; sachdienliche Hinweise auf den oder die Täter oder Beobachtungen, die bei der Aufklärung der Tat hilfreich sein können, nehmen die Polizei unter 0291/90200 oder auch die Stadtverwaltung unter 0291/2050 entgegen.

Quelle: Stadt Meschede