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Meschede. Es ist das größte Werk des berühmten Komponisten und in der Welt der Musik das, was Goethes „Faust“ in der Welt der Literatur ist: ein Werk der Superlative. Bach machte die Passionsgeschichte nach dem Evangelisten Matthäus zu Musik. Mit wunderbaren Arien und allseits bekannten Chorälen führt er den Hörer tief ins Innere der Passion und lädt zum Nachdenken ein.

Am 13. März 2016 ist die Matthäus-Passion um 17.00 Uhr in der Abtei Königsmünster zu hören. Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Gerd Weimar übernehmen insgesamt 120 Sängerinnen und Sänger aus dem Sauerland die Chorpartien, darunter der Projektchor des Ev. Kirchenkreises Arnsberg, der Südwestfälische Kammerchor, der Oratorienchor des Städt. Musikvereins Arnsberg sowie der Jugendchor „VokalTotal“ Arnsberg.

Foto: © Pressebild

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Eigens für diese Aufführung reisen die Sopranistin Karin Dahlberg sowie die Altistin Ivonne Fuchs aus Schweden an. Beide Solistinnen genießen internationale Reputation und haben in den vergangenen Jahren z.B. mit Verdis Requiem und Mahlers Rückert-Liedern das Publikum der Abtei in ihren Bann gezogen. Die Partie des Evangelisten singt Joachim Streckfuss, die Tenor-Arien übernimmt Christian Dietz. Beide sind Mitglieder des WDR-Rundfunkchores Köln. Die Partie des Petrus und Pilatus sowie die Bass-Arien singt Jens Hamann, Bachpreisträger des 16. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs Leipzig. Erstmals zu hören sein wird der in Meschede aufgewachsene junge Bass-Bariton Johannes Wedeking in der Christus-Partie.

Die Veranstalter – die Stiftung Kirchenmusik im Sauerland in Kooperation mit dem Kulturring Meschede und der Abtei Königsmünster -laden herzlich zu diesem Konzert ein. Das Konzert beginnt um 17.00 Uhr. Nähere Informationen sowie einen kleinen Reiseführer durch die Matthäus-Passion finden Sie unter www.stiftungkirchenmusik.de.

Karten gibt es im Vorverkauf in den Bürgerbüros der Stadt Meschede (0291/205-136), im Abteiladen Königsmünster Meschede, im CAB-Bücherstudio Arnsberg sowie bei den Chormitgliedern.

Quelle: Evangelischer Kirchenkreis Arnsberg