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Meschede. Insgesamt gut 20 Tonnen an Stahlkonstruktion hob am Mittwoch [10. September 2014] ein Schwerlastkran auf der Dammkrone des Hennesees an ihren zukünftigen Platz. Darauf entsteht die Aussichtsplattform, die 7,80 Meter ins Tal ragt und einen phänomenalen Ausblick auf Meschede gewährt.

Die Konstruktion ist aufgelagert auf zwei Streifenfundamenten, die je einen Meter breit und elf Meter lang sind. Mit diesem Unterbau werden die 15,60 Meter langen Stahlträger fest verschraubt. Das vordere Bauteil schwebte am Stück an seinen Bestimmungsort und wurde an den Trägern befestigt.

20 Tonnen Stahlkonstruktion montiert. Foto: Stadt Meschede

20 Tonnen Stahlkonstruktion montiert. Foto: Stadt Meschede

Einen endgültigen Namen gibt es für den unter dem Arbeitstitel „Henne-Stieg“ firmierenden Weg zwischen Dammkrone und dem Schiffsanleger: „Um die Namensfindung mit ,Henne-Stiege‘ und ,Henne-Steig‘ gerade für unsere auswärtigen Gäste nicht noch verwirrender zu gestalten und die zukünftigen Wegweiser möglich prägnant zu halten, haben wir uns entschieden, zukünftig den gesamten Weg vom Schiffsanleger bis hinunter zur Mündung der Henne in die Ruhr einheitlich als ,Henne-Boulevard‘ zu benennen“, erläutert Heinz Hiegemann, Leiter des Fachbereichs Infrastruktur der Stadt Meschede. Diese Wegeverbindung könne dann zukünftig Schritt für Schritt weiter um den See geführt werden.

Foto: Stadt Meschede

Foto: Stadt Meschede

Die gesamte Baumaßnahme rund um den Hennedamm soll inklusive neuem Weg „auf jeden Fall noch vor Weihnachten fertiggestellt sein“, verspricht Bauleiter Rafael Czochara vom Fachbereich Infrastruktur. Voraussetzung dazu ist natürlich, dass auch das Wetter einigermaßen mitspielt.

Quelle: Stadt Meschede