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Meschede. Wer künftig das Mescheder Hallenbad besucht, sieht blau: Die neue – „wasserblaue“ – Außengestaltung macht schon von weitem deutlich, „was Sache“ ist im Mescheder Hallen- und Freibad: Sport, Freizeit und Erholung im Wasser. Derzeit saniert die Stadt Meschede ihr Hallenbad – mehr Energie-effizienz und höhere Aufenthaltsqualität sind dabei die Hauptziele.

So ist die Fensterfront des Gebäudes bereits komplett ausgetauscht. Nicht nur optisch genügten die alten, noch aus dem Eröffnungsjahr 1969 stammenden Fenster nicht mehr den Standards – „energetisch waren sie einfach nicht mehr ausreichend“, weiß Dominik Kotthoff vom Fachbereich Infrastruktur der Mescheder Stadtverwaltung. Gemeinsam mit einer neuen, auf 20 Zentimeter erweiterten Dämmung der Außenwand sorgt die erneuerte Fensterfront dafür, dass das Hallenbad künftig „gut eingepackt“ ist. Ein verändertes Beleuchtungskonzept sowie neue Heizkörper bieten weitere Spar-Effekte. Auf rund 15 Prozent beziffert Dominik Kotthoff die Energie-Einsparung nach dem Umbau.

„Wasserblaues“ Erscheinungsbild und mehr Aufenthaltsqualität für das Mescheder Hallenbad: Bürgermeister Uli Hess (li.) und Dominik Kotthoff vom Fachbereich Infrastruktur der Stadtverwaltung. Foto: Stadt Meschede

Weniger Energie, dafür mehr Aufenthaltsqualität: Ein neuer Eltern-Kind-Bereich entsteht an der Westseite des Bades. Dafür wird das Hallenbad um rund 50 Quadratmeter erweitert. Hier gibt es künftig ein nierenförmiges Becken mit einer Wassertiefe von 20 sowie 40 Zentimetern. Spiel-Elemente im Beckenbereich sowie am Rand bieten optimale Voraussetzungen, damit den kleinen Besuchern beim Aufenthalt im „nassen Element“ nicht langweilig wird. „Mit dem Eltern-Kind-Bereich bekommen wir eine deutliche Attraktivitätssteigerung“, so Bürgermeister Uli Hess – junge Familien müssen nun nicht mehr in benachbarte Städte ausweichen.

Komplett entkernt präsentiert sich zurzeit der Foyer-Bereich. Zwischen Hallen- und Freibad entsteht ein knapp 50 Meter großer, verglaster Raum für Seminare und Schulungen. Beheizt wird er durch die Wärme des angrenzenden Hallenbads. An einem Theken-Bereich im Foyer gibt es nicht nur Speisen und Getränke, sondern auch die Verwaltungsarbeitsplätze sind hier eingerichtet.

Uli Hess: „Wir legen Wert darauf, dass vieles im Bad multifunktional nutzbar sein wird.“ Das soll zum einen zahlreiche Möglichkeiten in Sachen Familienfreundlichkeit schaffen, zum anderen aber auch Akzente in Sachen Breitensport setzen. Dominik Kotthoff: „Das Bad wird nach dem Umbau ein komplett anderes Gesicht haben.“ Für die Baumaß-nahmen hat die Stadt Meschede insgesamt 900.000 Euro aus Mitteln des Konjunktur-pakets II bereitgestellt; beendet sein sollen die Arbeiten zum vierten Quartal dieses Jahres. „Eine Investition in die Zukunft“, unterstreicht Uli Hess – wenn nach der Sanierung Betriebskosten sinken, verschaffe das in finanzieller Hinsicht „Luft“ für weitere Projekte, um das Bad noch attraktiver zu machen.

Quelle: Stadt Meschede