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Meschede. Schon seit Jahrzehnten gehören sie fest in den Jahresablauf der Abtei Königsmünster: die Abteigespräche. Zu unterschiedlichen Themen kommen hochrangige Gesprächspartner zum Vortrag und zum Dialog mit den Anwesenden. Mit dem neuen Schuljahr beginnt nun auch ein neuer Zyklus der Abteigespräche.

Unter dem Titel „Des Lebens Übergänge – Geburt und Tod, Geheimnis und Heraus-forderung“ stehen an vier Abenden unterschiedliche Themen zum Gespräch. Denn die Übergänge des Lebens am Anfang und am Ende des Lebens sind auch für das moderne Denken und Fühlen von Geheimnis umgeben. Wissenschaftlicher und technischer Fortschritt allein mag es nicht auszuleuchten.

Geburt und Tod markieren deshalb zugleich menschliche Herausforderungen und aktuelle Konfliktfelder des Einzelnen und der Gesellschaft. Die Abteigespräche lassen sich vom Gespür für das Geheimnis des Lebens leiten und erkunden heutige Entwicklungen im Umgang mit Geburt und Tod.

Am 21. Oktober 2013 sprechen Dr. med. Pim van Lommel und Sabine Mehne zu „Endloses Bewußtsein – Wissenschaft und Erleben der Nahtoderfahrung.

Die „Ars moriendi“ ist am 24. März 2014 das Thema von Heribert Niederschlag SAC: „Kann man das Sterben lernen?“

„Unerhört, ungesehen, unbestimmt – aber immer gegenwärtig! Gebären, Werden und Sterben als Rhythmen und Prinzipien allen Lebens“ ist am 26. Mai 2014 das Thema von Prof. Dr. phil. Annelie Keil.

Den Abschluss bildet am 8. September 2014 Dr. med. Ludwig Janus mit dem Thema  „Der Seelenraum des Ungeborenen. Lebensgeschichtliche Bedeutung von Schwangerschaft und Tod“.

Die Abteigespräche finden jeweils um 19.30 Uhr in der Aula des Gymnasiums der Benediktiner statt.

Quelle: Abtei Königsmünster