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Menden (ots). In einem Industriebetrieb ist es am Dienstag Vormittag [16. Februar 2016] zu einem Unfall gekommen, bei dem ein Arbeiter schwer verletzt wurde. Er wurde eingeklemmt und musste nach seiner Befreiung reanimiert werden.

Zwei Arbeiter waren gerade mit Reinigungsarbeiten beschäftigt, als einer der Arbeiter in einer Maschine eingeklemmt wurde. Sein Kollege reagierte geistesgegenwärtig und holte sofort Hilfe bei den Mitarbeitern des Betriebes. Die Maschine wurde manuell überbrückt, um den Arbeiter zu befreien. Danach begannen die anwesenden Mitarbeiter sofort mit der Reanimation, die ihrem Kollegen wohl das Leben gerettet hat. Die alarmierte Feuerwehr wurde von den Mitarbeitern der Firma eingewiesen, unterstützte und übernahm schließlich die Versorgung des Patienten, der nach einiger Zeit wieder einen Herzschlag hatte.

Rettungshubschrauber Christoph 23. Foto: © Feuerwehr Menden

Rettungshubschrauber Christoph 23. Foto: © Feuerwehr Menden

Die Rettung gestaltete sich schwierig, da der Unfall in einem Kellergeschoss stattfand. Aufgrund der Enge der insgesamt drei Treppenabsätze wurde der Patient zunächst mit der Schleifkorbtrage in den RTW gebracht. Der zwischenzeitlich alarmierte Hubschrauber Christoph 13 der Luftrettung des Bundesministeriums des Innern übernahm den Patienten und brachte ihn in eine Spezialklinik nach Dortmund. Die Notfallseelsorge wurde verständigt, um die Kollegen des Verunglückten zu betreuen.

Im Einsatz waren ca. 25 Kameraden des Rüstzuges Wache, des Rettungsdienstes und der Löschgruppen Lendringsen.

Quelle: Feuerwehr Menden