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Medebach (ots). Beim Abbiegen ist es am Sonntag [11. Januar 2015] in Medebach zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein 45 Jahre alter Autofahrer kam aus Richtung der Landstraße 740 und wollte um 17:45 Uhr von der Kolpingstraße nach rechts abbiegen, um auf der Straße Landwehr weiter zu fahren. Dabei übersah der Mann ein geparktes Auto. Es kam zur Kollision, bei der Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro entstand, aber glücklicherweise niemand verletzt wurde.

Bei der Unfallaufnahme durch die Polizei zeigte sich, dass der Autofahrer vor dem Unfall Alkohol getrunken hatte. In diesem Zusammenhang gibt es mehrere Grenzwerte, die je nach Einzelfall zu beachten sind. 1,1 Promille ist die Schwelle, ab der die absolute Fahruntüchtigkeit gegeben ist. Ein solcher Wert hat ein entsprechendes Strafverfahren zur Folge.

Bereits ab einem Wert von 0,5 Promille liegt aber bereits eine Ordnungswidrigkeit vor, die mit einer Geldbuße und einem Führerscheinentzug geahndet werden kann. Darüber hinaus gibt es noch die sogenannte relative Fahruntüchtigkeit. Diese kann vorliegen, wenn der Alkoholwert 0,3 Promille überschritten hat und gleichzeitig eine Ausfallerscheinung vorliegt. Eine Ausfallerscheinung kann zum Beispiel das Fahren in Schlangenlinien oder eben die Verursachung eines Verkehrsunfalls sein, wenn dieser mit der Alkoholisierung zusammenhängt. Genau diese bleibt jetzt in dem aktuellen Fall zu prüfen, nachdem das Ergebnis der Blutprobe vorliegt.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Grafik: © KPB HSK (mit Genehmigung zur redaktionellen Verwendung)