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Medebach / Kodersdorf. Nach dem ersten Spatenstich im Mai 2015 und dem Richtfest im Oktober 2015 wurde nun das neue Werk der BORBET Sachsen GmbH am 20. Oktober 2017 feierlich eingeweiht. Zur offiziellen Eröffnung waren zahlreiche Gäste angereist. So ließ es sich der Ministerpräsident von Sachsen, Stanislaw Tillich, nicht nehmen, vor Ort zu sein.

Nach den Grußworten von Peter Wilhelm Borbet sen. und dem Geschäftsführer der Borbet Sachsen GmbH, Rainer Dürkop brachte der Ministerpräsident in seiner Rede die ganze Tragweite des Projektes zum Ausdruck, das bereits jetzt fast 500 neue Jobs in der Region schuf: „Die Großinvestition von BORBET stärkt die Kompetenz des Automobilstandortes Sachsen und verdeutlicht, welche Erfolge gerade auch im ländlichen Raum möglich sind. Für die Lausitz und damit auch für ganz Sachsen ist das Familienunternehmen mit Standorten und Kunden weltweit ein Gewinn. Ich freue mich, dass wir rund zwei Jahre nach dem Spatenstich nun das neue Produktionswerk offiziell einweihen können. Der Betrieb läuft hier bereits seit Monaten auf Hochtouren – ein deutliches Zeichen für die Menschen in der Oberlausitz, dass ihre Region attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze und damit auch eine gute Heimat bietet.

v.l.n.r.: Landrat Bernd Lange, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Michael Kretschmer und Peter Wilhelm Borbet. Foto: © BORBET Vertriebs GmbH

v.l.n.r.: Landrat Bernd Lange, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Michael Kretschmer und Peter Wilhelm Borbet. Foto: © BORBET Vertriebs GmbH

Auch für BORBET als einem der weltweit führenden Hersteller von Leichtmetallrädern ist der neue Standort ein Gewinn. Sachsen ist ein Autoland mit wichtigen Kunden und guten Fachkräften mit Leichtbau-Kompetenz vor Ort. Zudem wurden viele der neuen Mitarbeiter in den anderen vier BORBET-Produktionsstätten in Deutschland wie etwa im thüringischen Bad Langensalza fit gemacht. Diese Qualifizierungs-Offensive hat dazu beigetragen, dass das neue Werk so schnell angelaufen ist und im Kundenauftrag bereits hochwertige Leichtmetallräder produziert wurden.

Bis Ende 2017 werden bereits 2 Mio. Räder das Werk verlassen und an die Kunden ausgeliefert.  Diese Zahlen verdeutlichen, dass das für BORBET so typische Qualitätsmerkmal „Made in Germany“ nun auch die fleißigen Sachsen erreicht hat. So war die Eröffnung des neuen Werkes für alle anwesenden Mitarbeiter und Gäste ein zukunftsweisender und nachhaltiger Grund zum Feiern. Zu diesem Anlass war auch die Jägerkapelle aus Hesborn angereist und sorgte mit ihrer Musik für gute Stimmung.

Quelle: BORBET Vertriebs GmbH
Foto: © BORBET Vertriebs GmbH