Print Friendly

Marsberg / Oesdorf. Petra Wiegers stammt aus dem östlichsten Teil des Hochsauerlandkreises, genauer gesagt aus dem Marsberger Ortsteil Oesdorf. Während der Schulzeit in der Oberstufe war sie bei der Westfalenpost in Brilon als Praktikantin tätig. Hier entdeckte sie ihre Liebe für den Beruf der Journalistin.

Danach absolvierte sie ein Volontariat bei einer Produktionsfirma in Kassel, um dann bei ProSieben in ein weiteres Volontariat einzusteigen. Stationen waren hier die Talk-Sendung „Arabella Kiesbauer“ und „K 1 – das Magazin“ für Kabel 1. Dann wechselte sie zum Bayerischen Rundfunk und ins Redaktionsteam von „quer“, einem Magazin, das Klartext redet und feinsinnig Fehler im System Bayern und Deutschland aufzeigt (donnerstags um 20.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen). Zwischenzeitlich ging sie nach Paris, arbeitete für die F. A. Z. und den deutsch-französischen Sender arte und fuhr vier Jahre zwischen München, Straßburg und der französischen Hauptstadt hin und her. Seit etwa 10 Jahren arbeitet sie auch als Dokumentarfilmerin.

Ein Sauerländer Kopf - Petra Wiegers aus Oesdorf. Foto: © Pressebild / Marsberger Geschichten

Ein Sauerländer Kopf – Petra Wiegers aus Oesdorf. Foto: © Pressebild / Marsberger Geschichten

Die Mutter von Zwillingen hat dabei nie ihre Heimat Oesdorf aus dem Blick verloren. Moderator Markus Hiegemann zeichnet am Sonntag [11. Dezember 2016] von 19 bis 21 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e.V.“ in der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs… – Sauerländer Köpfe“ ein beeindruckendes Portrait über eine Sauerländerin, die ihr journalistisches Handwerk mit sehr viel Gespür ausübt.

Dabei soll natürlich auch das erste Buch von Petra Wiegers „Nur die Liebe fehlt – Von Depression nach der Geburt und Müttern, die ihr Glück erst finden mussten“ ausführlich besprochen werden, das aus ihrer Dokumentation für Das Erste (ARD) „Mein fremdes Kind – Wenn Müttern die Liebe fehlt“ entstanden ist.

Die zweistündige Sendung der Hochsauerlandwelle findet am Sonntag ]11. Dezember 2016] auf den Frequenzen von Radio Sauerland statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören.

Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.radiosauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter www.marsberger-geschichte.de.

Quelle: Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e.V.
Foto: © Pressebild / Marsberger Geschichten