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Berlin / Düsseldorf / Marsberg. Die bald beginnende Weihnachtszeit steckt voller Überraschungen. Schon jetzt stoßen Marsberg und im Speziellen die Aktionen der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg (DFG Marsberg) ganz besonders im Hinblick auf das nächstjährige, 50-jährige Partnerschaftsjubiläum mit der französischen Schwesterstadt Lillers auf europäisches Interesse.

Bundesweit hatte die DFG Marsberg bereits im Jahr 2014 mit ihrer vielseitigen Aufarbeitung des Ersten Weltkrieges im Rahmen des Projektes „Männer an der Front – Das Leben der Kinder und Frauen daheim“ – natürlich in gemeinsamer Zusammenarbeit mit Lillers – für Aufsehen gesorgt. Am 25. Oktober 2014 hatte sie daraufhin den einmaligen Siegerpreis, den sogenannten Joseph-Rovan-Preis, vom französischen Botschafter Philippe Etienne in Berlin in der Französischen Botschaft am Brandenburger Tor überreicht bekommen.

Karl-Heinz Berger, Ehrenvorsitzender der DFG Marsberg im Interview zur damaligen Auszeichnung: „Den Ausschlag für die Nominierung für den Preis gaben die intensiven Begegnungen mit einer hohen Zahl an Teilnehmern und die Einbeziehung der verschiedensten Gruppierungen. Besonders hervorgehoben wurde zum Beispiel die Mitarbeit der Hauptschule und des Gymnasiums, die originellen Fußballspiele und die umfangreiche Ausstellung, die nur dank der Hilfe zahlreicher Marsberger, der Ortsheimatpfleger der Dörfer und vor allem des Museums „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ gelingen konnte.

Beflügelt von diesem Erfolg und somit mit reichlich Wind in den Segeln ging die DFG Marsberg fortan in die Planungen der „Goldhochzeit“ mit Lillers im Jahr 2017 über. Auf dem Weg dorthin traf man sich am 27. Mai 2015 mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese. In diesem Zusammenhang sagte MdB Wiese zu, sich nach einem Festredner umzuhören, um dieses wichtige Ereignis entsprechend zu würdigen.

Im Zeichen des Marsberger Bilsteinturmes überbrachte MdB Dirk Wiese (3. v. l.) die frohe Botschaft und überreichte das Original-Schreiben vom französischen Generalkonsul Vincent Müller an v. l. n. r. Marsbergs stv. Bürgermeister Bernd Dinkelmann, Andreas Karl Böttcher, Johannes Schröder, Karl-Heinz Berger, Wolfgang Kleffner und Birgit Förster. Foto: © Antillu - Marc Schnittker

Im Zeichen des Marsberger Bilsteinturmes überbrachte MdB Dirk Wiese (3. v. l.) die frohe Botschaft und überreichte das Original-Schreiben vom französischen Generalkonsul Vincent Müller an v. l. n. r. Marsbergs stv. Bürgermeister Bernd Dinkelmann, Andreas Karl Böttcher, Johannes Schröder, Karl-Heinz Berger, Wolfgang Kleffner und Birgit Förster. Foto: © Antillu – Marc Schnittker

Gesagt – Getan! Im Folgenden suchte Wiese den Kontakt über das Auswärtige Amt von Frank-Walter Steinmeier und zu seinem Bundestagskollegen und Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth. Roth ist seit 2014 Beauftragter der Bundesregierung für die deutsch-französische Zusammenarbeit.

MdB Dirk Wiese überbrachte jetzt in Marsberg nach langwierigen Bemühungen und intensiven Verhandlungen die frohe Botschaft gegenüber den Mitgliedern der DFG: Birgit Förster, Karl-Heinz Berger und Andreas Karl Böttcher sowie dem stv. Marsberger Bürgermeister Bernd Dinkelmann: „Gut Ding will Weile haben. So lautet jedenfalls ein bekanntes Sprichwort. Im Ergebnis gibt es das einmalige Non-Plus-Ultra-Highlight für Marsberg. Der französische Generalkonsul gab seine Zusage und macht sich zu Ihnen auf den Weg nach Marsberg.

Im Gepäck hatte Wiese das Original-Schreiben des Generalkonsuls Vincent Müller, das er offiziell an die beiden DFG Mitglieder: Karl-Heinz Berger und Andreas Karl Böttcher übergab. Der Generalkonsul mit Dienstsitz in Düsseldorf wird somit erstmalig am 04. Juni 2017 zum Jubiläums-Festakt nach Marsberg in den Hochsauerlandkreis reisen. Vincent Müller in seinem Schreiben: „Die deutsch-französische Freundschaft ist vom direkten Dialog der Menschen geprägt und bereichert – deswegen sind und bleiben diese Begegnungen so wichtig für Europa, denn die Herausforderungen der Gegenwart können nur gemeinsam eine Antwort finden und diese muss von den Menschen mitgetragen sein, um erfolgreich vermittelt zu werden.

Müller weiter: „Unsere Zusammenarbeit schließt daher die Gebietskörperschaften ein; für unsere Völker sind die Kontakte auf lokaler Ebene eine Chance und besonders die jungen Leute müssen daran teilnehmen, auch wenn andere Gelegenheiten international aktiv zu sein, eine große Versuchung bedeuten… Die „karolingische“ Freundschaft am Rhein bleibt; davon bin ich überzeugt, wegweisend für unseren Kontinent und andere Erdteile.

Die Mitglieder der DFG Marsberg freuen sich schon jetzt auf diesen überregional einmaligen und besonderen Höhepunktwährend den Jubiläumsfeierlichkeiten im nächsten Jahr und richteten ihren Dank an Staatsminister Michael Roth, MdB Dirk Wiese und dessen Mitarbeitern im Bundestagsbüro aus.

Quelle: DFG Marsberg