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Marsberg (ots). Gegen 03:20 Uhr am Montagmorgen [07. September 2015] schlug der Hund einer Familie in der Straße „Am Wiesenrain“ an. Der Besitzer ging mit dem Hund vor die Tür, konnte aber nichts Auffälliges feststellen. Daraufhin ging er wieder ins Haus.

Erst am nächsten Morgen bemerkten die Bewohner Hebel- und Kratzspuren an einer Tür des Hauses. Offensichtlich hatte ein Einbrecher versucht, die Tür aufzuhebeln. Als der Hund anschlug, rutschte er vermutlich mit dem Hebelwerkzeug ab und hinterließ einen langen Kratzer an der Tür. Von seinem Einbruchsversuch an diesem Objekt ließ er dann ab.

Zwischen 06:20 und 17:30 Uhr wurde jedoch in ein Haus an der Bundesstraße in der Nähe zur Straße „Am Wiesenrain“ eingebrochen. Hier hebelte der Täter eine rückwärtige Terrassentür auf und gelangte so in das Haus, wo er alle Räumlichkeiten durchsuchte. Auf den ersten Blick konnte er einen Laptop und eine Spielekonsole entwenden, bevor er vom Tatort flüchtete. Ob es sich um den gleichen Täter handelt, ist nicht auszuschließen. Die Polizei bittet darum, bei allen verdächtigen Wahrnehmungen, den Notruf 110 zu wählen. Verdächtige Geräusche in der Nacht, ungewöhnliches Verhalten von Haustieren oder auch tagsüber, wenn sich Personen oder Fahrzeuge in Ihrer Gegend aufhalten, die Sie nicht zuordnen können oder anderweitig durch ihr Verhalten auffallen.

Einen weiteren Einbruch gab es am Montag [07. September 2015] in der Zeit von 07:30 Uhr bis 16:00 Uhr in Meerhof. Hier wurde versucht, die Eingangstür eines Hauses in der Straße „Zur Egge“ aufzubrechen. Der oder die Täter scheiterten jedoch am Schloss der Tür und ließen von dem Haus ab. Eine gute Sicherung, die es den Tätern erschwert, in das Haus zu gelangen, ist ein guter Einbruchschutz. Die Täter müssen schnell sein.

Häuser, an deren Türen und Fenster sie sich erst lange aufhalten müssen, um sie aufzubrechen, werden schnell uninteressant als Einbruchsobjekt. Zudem fielen dem Hausbewohner zwei Kreuze am Briefkasten aus. Ob es sich dabei um Markierungen handelt, ist nicht auszuschließen. Oft arbeiten Täterbanden arbeitsteilig. Einige kundschaften aus, die anderen brechen ein. Daher auch hier noch einmal die eindringliche Bitte, auf verdächtiges Verhalten von unbekannten Personen zu achten und den Notruf der Polizei zu wählen, wenn etwas derartiges auffällt.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Grafik: © Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis (mit Genehmigung zur redaktionellen Verwendung)