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Lennestadt (ots). Am Montagabend [05. Dezember 2016] meldete eine Hinweisgeberin um 20.45 Uhr der Polizei in Lennestadt einen verdächtigen Anruf, den ihre Mutter gegen 20.15 Uhr angenommen hatte. Die Seniorin sollte dem Anrufer, einem vermeintlichen Kriminalbeamten, den Aufbewahrungsort von Schmuck und Bargeld mitteilen. Es gab noch weitere, ähnlich gelagerte Anrufe im Raum Lennestadt. Zum Teil ließen sich die Damen auch überrumpeln und machten Angaben zu in der Wohnung vorhandenen Wertgegenständen.

Die beschriebene Masche ist bekannt. Üblicherweise suchen sich die Täter aus Telefonbüchern Personen mit Vornamen aus, bei denen man auf ältere Personen schließen kann. Im vorliegenden Fall waren es mehrfach Damen mit dem Vornamen Gertrud. Später kommt es dann zur Begutachtung der Wertgegenstände und der vermeintliche Kriminalbeamte stellt diese angeblich sicher für polizeiliche Untersuchungen oder in dem lohnenden Objekt wird eingebrochen.

Der Anrufer wurde von der Stimmlage her als Mann mittleren Alters geschätzt. Er sprach akzentfrei Deutsch. Zu einem Schaden kam es bisher nicht. Die Polizei weist darauf hin, dass echte Polizeibeamte nicht telefonisch nach Wertgegenständen und deren Aufbewahrungsort in der Wohnung fragen und rät, solche Telefonate zu beenden, ohne Angaben dahingehend zu machen. In jedem Fall sollte die örtliche Polizei über solche Sachverhalte informiert werden.

Quelle: Kreispolizeibehörde Olpe
Grafik: © Kreispolizeibehörde Olpe (mit Genehmigung zur redaktionellen Verwendung)