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Kreis Soest (kso.2013.05.23.252.jl/-rn). Auf ein enormes Echo ist bisher die Befragung von Eltern für Kinder unter drei Jahren durch das Kreisjugendamt Soest gestoßen.

1.029 Befragte haben innerhalb der ersten zwei Wochen geantwortet. „Diese Rücklaufquote von 28 Prozent zeigt, wie wichtig den Eltern die Frage der Betreuung ihrer Kinder ist“, zieht Kreisjugendamtschefin Gudrun Hengst eine erste Bilanz. Bis zum 5. Juni 2013 haben die angeschriebenen Eltern noch die Möglichkeit, sich an der Befragung zu beteiligen.

Jeder ausgefüllte Bogen hilft dem Kreisjugendamt Soest dabei, den zukünftigen Betreuungsbedarf zu ermitteln und diesen für die Zukunft optimal ausgestalten zu können. In diesen Tagen wird deshalb auch noch einmal schriftlich an die Beantwortung erinnert. „Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig, die persönlichen Angaben werden streng vertraulich behandelt und anonym ausgewertet“, verspricht Gudrun Hengst.

Sie bittet die angeschriebenen Eltern, auch dann an der Befragung teilzunehmen, wenn sie sich bis zum dritten Lebensjahres ihres Kindes keine Betreuung wünschen oder wenn sie bereits ein passendes Angebot gefunden haben. Denn der vierseitige Fragebogen beinhaltet nicht nur die Frage, ob ein Betreuungsangebot gewünscht wird, sondern auch einige Fragen zur derzeitigen Zufriedenheit mit den Betreuungsangeboten in der Region.

Ab August 2013 haben auch Eltern von Kindern im Alter zwischen einem und drei Jahren einen Rechtsanspruch auf ein Kindertagesbetreuungsangebot. Damit das Kreisjugendamt Soest den individuellen Bedarf der Eltern in den jeweiligen Kommunen berücksichtigen kann, werden die Eltern zu ihrem persönlichen Betreuungsbedarf befragt. Die Erhebung wird von dem Forschungsverbund des Deutschen Jugendinstituts (TU Dortmund) durchgeführt.

Rückfragen dazu beantworten die Jugendamtsmitarbeiter Jörg Lewe, Telefon 02921/303286, und Cordula Pfannschmidt, Telefon 02921/302026.

Quelle: Kreis Soest