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Kreis Soest (kso.2016.02.25.082.mr/tw). Die Bezirksregierung Arnsberg bewilligte dem Kreis Soest jetzt Landesmittel in Höhe von insgesamt 156.488 Euro. Finanziert werden zum Beispiel Schutzmaßnahmen für Feldvögel im Vogelschutzgebiet Hellwegbörde sowie die Reaktivierung von Teichen in Welver.

Bernd Müller, Abteilungsdirektor Umwelt, Arbeitsschutz bei der Bezirksregierung Arnsberg, hat am Mittwoch [24. Februar 2016] Winfried von Schroeder, Dezernent für Bau, Kataster, Straßen und Umwelt bei der Kreisverwaltung Soest, insgesamt vier Förderbescheide übergeben.

Bernd Müller (2. v. l.), Abteilungsdirektor Umwelt, Arbeitsschutz bei der Bezirksregierung, übergab am Mittwoch, 24. Februar 2016, vier Förderbescheide an Winfried von Schroeder, Dezernent Bau, Kataster, Straßen und Umwelt. Mit dabei waren Marianne Rennebaum (l.), Sachgebietsleiterin Natur- und Landschaftsschutz, sowie Alfons Matuszczyk (r.), Abteilungsleiter Umwelt. Foto: © Thomas Weinstock / Kreis Soest

Bernd Müller (2. v. l.), Abteilungsdirektor Umwelt, Arbeitsschutz bei der Bezirksregierung, übergab am Mittwoch, 24. Februar 2016, vier Förderbescheide an Winfried von Schroeder, Dezernent Bau, Kataster, Straßen und Umwelt. Mit dabei waren Marianne Rennebaum (l.), Sachgebietsleiterin Natur- und Landschaftsschutz, sowie Alfons Matuszczyk (r.), Abteilungsleiter Umwelt. Foto: © Thomas Weinstock / Kreis Soest

Finanziert mit Landesmitteln werden Schutzmaßnahmen für Feldvögel im Vogelschutzgebiet Hellwegbörde sowie die Reaktivierung von Teichen im Rahmen der Umsetzung des Landschaftsplanes Welver. Hier sollen die Lebensbedingungen des selten gewordenen Laubfrosches verbessert werden. „Über zehn Personen aus den Ortsteilen Eilmsen-Vellinghausen und Nateln haben sich schon bereit erklärt, ihre Teiche zum Beispiel durch Entschlammungen, Anlage von Flachwasserzonen oder Beseitigung von Gehölzaufwuchs für den Artenschutz optimieren zu lassen“, freut sich Marianne Rennebaum, Sachgebietsleiterin Natur- und Landschaftsschutz. „In Einzelfällen werden durch den Kreis Soest auch neue Kleingewässer angelegt.

Auch für sogenannte Kiebitzsofortmaßnahmen gibt es Fördermittel. Landwirte können in diesem Jahr einen Antrag auf Auszahlung einer Prämie von 280 Euro pro Hektar stellen, wenn sie die Bodenbearbeitung und Maisaussaat bis zum 20. Mai 2016 aufschieben. Voraussetzung ist, dass Kiebitze auf der Fläche brüten.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest