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Kreis Soest. Die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Soest und die Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU) werben gemeinsam für den Vertragsnaturschutz in der Hellwegbörde.

Seit 2005 werden im Kreis Soest Vertragsangebote für den Schutz der Vögel in der Feldflur gemacht“, so Marianne Rennebaum, Leiterin der Unteren Landschaftsbehörde.

Die Angebote im Rahmen der Hellwegbördevereinbarung werden seit 2007 durch das Kulturlandschaftsprogramm des Kreises Soest ergänzt. Für die Anlage von Stilllegungen und Brachstreifen oder dem naturfreundlichen Anbau von Getreide erhalten die Landwirte dabei eine Ausgleichsvergütung zwischen 200 und 1500 Euro je Hektar und Jahr.

Auch Kornblumen und Honigbienen können vom Einsatz der Landwirte beim Vertragsnaturschutz profitieren. Foto: Dr. Ralf Joest/ABU

Meine Kartierungen zeigen, dass sich diese Maßnahmen sehr positiv auf die Feldlerche und andere Vogelarten, Feldhasen und Schmetterlinge auswirken“ ergänzt Dr. Ralf Joest von der ABU. „Ihr Flächenanteil ist allerdings noch gering“. Obwohl die Vertragsflächen in den letzten Jahren zugenommen haben, möchten Dr. Ralf Joest und Marianne Rennebaum weitere Mitstreiter unter den Landwirten in der Region zum Schutz der Feldvögel gewinnen.

Landwirte die sich im kommenden Wirtschaftsjahr für die Teilnahme an den Vertrags-naturschutzangeboten interessieren, können sich ab sofort mit Marko Kneisz von der Unteren Landschaftsbehörde unter Telefon 02921-302544 oder Dr. Ralf Joest von der ABU unter Telefon 02921-52830 in Verbindung setzen.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest