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Kreis Soest. Kreis, Landwirtschaft und Biologische Station arbeiten eng zusammen, um die Wiesenweihe in der Hellwegbörde zu schützen. „Leider reichen die ergriffenen Maßnahmen noch nicht aus, dem anhaltenden Bestandsrückgang dieses Greifvogels zu stoppen“, berichtet Marko Kneisz aus dem Sachgebiet Natur- und Landschaftsschutz. Deshalb hofft er auf neue Teilnehmer am Vertragsnaturschutz.

In jedem Jahr verzichten viele Landwirte auf einen Teil ihrer Getreideernte, um die Nester der seltenen Greifvogelart zu schützen. Außerdem beteiligen sich bereits viele Landwirte an den Vertragsnaturschutzangeboten, die im Rahmen des Kulturland-schaftsprogramms und der Hellwegbördevereinbarung angeboten werden. Durch das Belassen von Brachen oder die vogelfreundliche Bewirtschaftung von Getreidefeldern ohne Pflanzenschutzmittel und Düngung sollen die Lebensräume für die Wiesenweihe und viele andere Tiere der Felder erhalten werden. Für diese Naturschutzleistungen erhalten die Landwirte mit finanzieller Unterstützung des Landes eine Ausgleichs-vergütung. Dank finanzieller Unterstützung des Landes kann der Kreis kurzfristig im Rahmen des Vertragsnaturschutzes noch zusätzliche Verträge anbieten, um weitere Lebensräume zu gewinnen und zu sichern.

Der Kreis Soest und der örtliche Landwirtschaftsverband bitten alle Landwirte, sich aktiv am Schutz der Natur in der Hellwegbörde zu beteiligen. Als Ansprechpartner beim Kreis Soest ist Marko Kneisz unter der Nummer Telefon 02921/302544 erreichbar.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest