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Kreis Soest (kso). Die Arbeitsgruppe „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ der Lokalen Bündnisse für Familie im Kreis Soest hat sich zu der Fragestellung „Wie kann der Übergang vom Kindergarten in die Schule besser gestaltet werden?“ im Kreishaus in Soest getroffen. Schulrat Winfried Ebert berichtete zu dieser Thematik und gab entsprechend Auskünfte.

An dem Treffen nahmen Vertreter von Kindertageseinrichtungen, Jugendämtern, der Agentur für Arbeit, der Gleichstellungsbeauftragten, der Volkshochschule der Stadt Soest, der Fachberatungen im Kreis Soest, der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland, der Competentia.NRW, der Lebenshilfe für Behinderte Lippstadt sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger teil.

Die neue Kreisjugendamtsmitarbeiterin Tabea Teicher, ab sofort zuständig für die Fachberatung Kindertagespflege, nutzte das zweite Treffen des Jahres, um sich vorzustellen. Neben der klassischen Betreuung in den Kindertageseinrichtungen, stellt die Tagespflege eine wichtige Säule im Betreuungssystem dar. Die Einrichtungen und Träger organisieren sich entsprechend dem Bedarf der Eltern. So können individuelle Lösungen geschaffen werden.

Die Arbeitsgruppe „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ diskutierte bei ihrem zweiten Treffen in diesem Jahr im Soester Kreishaus über die Kinderbetreuung vom Kindergarten bis zur Grundschule. Foto: Thomas Weinstock/Kreis Soest

Die Arbeitsgruppe „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ diskutierte bei ihrem zweiten Treffen in diesem Jahr im Soester Kreishaus über die Kinderbetreuung vom Kindergarten bis zur Grundschule. Foto: Thomas Weinstock/Kreis Soest

Doch was ist mit den Schulanfänger-Kindern, wenn das Kindergartenjahr endet und die Schule erst später beginnt. Wie der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule geregelt ist bzw. sein sollte, berichtete Schulrat Winfried Ebert. Er verdeutlichte dabei, wie wichtig es ist, Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch in diesem Bereich zu schaffen und welche Erfordernisse erfüllt sein müssten. Zum Teil gelten andere Betreuungszeiten und die Eltern müssen gegebenenfalls ihre Arbeitszeiten neu organisieren. Herr Ebert erklärte, dass die Erkenntnis in den Schulen größtenteils vorhanden ist. In einer Gesprächsrunde mit den Teilnehmern wurde aber auch klar, dass es Verbesserungsbedarf gibt.

Wenn es um die Betreuung der Kinder geht, steht auch immer wieder die Frage im Vordergrund, welchen Bedarf die Eltern eigentlich haben. Antworten liefert die im letzten Jahr durchgeführte Elternbefragung zur Betreuung von unter dreijährigen Kindern. Der Jugendhilfeplaner des Kreises Soest, Jörg Lewe, stellte die wichtigsten Kernaussagen bzw. interessantesten Ergebnisse vor. Die komplette Auswertung ist im Internet unter www.kreistag.kreis-soest.de und der Sitzung vom Jugendhilfeausschuss am 18. September 2012 einzusehen. Die Auswertung der diesjährigen Elternbefragung soll in einer der nächsten Sitzungen der Arbeitsgruppe präsentiert werden.

Im Rahmen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt die Ferienbetreuung, insbesondere im Sommer eine besonders große Rolle. Die Teilnehmer berichteten über Ihre Erfahrungen in den Einrichtungen. Abschließend beschloss die Arbeitsgruppe, die Thematik Vereinbarkeit von Familie und Betreuung der Kinder weiter intensiv im Forum zu beraten, um die Rahmenbedingungen zu optimieren.

Bei Fragen rund um das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht Sinaida Bayer, Koordinatorin Lokale Bündnisse für Familie im Kreis Soest, unter der Telefonnummer 02921/303402 oder per E-Mail unter sinaida.bayer@kreis-soest.de zur Verfügung.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest