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Kreis Soest (kso.2013.03.13.120.-rn). Mit der Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplanes wächst die Zahl der Stellen beim Rettungsdienst auf über 200. Deshalb ist die Spitze der Kreis-Abteilung Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz neu strukturiert und die Personalunion von Abteilungsleitung und Ärztlicher Leitung aufgehoben worden. Die Leitung ist zum 1. März dem bisherigen Personalratsvorsitzenden Norbert Kelbert übertragen worden. So kann sich Hans-Peter Trilling auf die Aufgaben als medizinischer Chef konzentrieren.

Norbert Kelbert (r.) ist seit dem 1. März Leiter der Abteilung Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz, Hans Peter Trilling der ärztliche Chef. Foto: Thomas Weinstock/Pressestelle Kreis Soest

Norbert Kelbert (r.) ist seit dem 1. März Leiter der Abteilung Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz, Hans Peter Trilling der ärztliche Chef. Foto: Thomas Weinstock/Pressestelle Kreis Soest

Damit wird eine Anregung des Rettungsdienstgutachtens umgesetzt, das im Vorfeld der Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplans in Auftrag gegeben worden war. Die Gutachter wiesen auf die Größe der Abteilung hin und sahen die Gefahr „der Überlastung und Überarbeitung“ der Leitung. In der Tat stellt die Abteilung Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz mittlerweile die größte der Kreisverwaltung dar. Als zweitgrößte folgt das Jugendamt mit 88 Stellen, in der Regel umfassen die Abteilungen 20 bis 50 Stellen.

Im Zuge der Umsetzung des Ende des vergangenen Jahres vom Kreistag beschlossenen Rettungsdienstbedarfsplans werden in der Leitstelle neun zusätzliche Disponenten, im Rettungsdienst 30 weitere Rettungssanitäter bzw. -assistenten und in der Verwaltung drei zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt.

Norbert Kelbert hat sich zwölf Jahre lang als Vorsitzender des Personalrats engagiert. Deshalb kennt er das Personal und die Organisation des Rettungsdienstes bereits sehr gut, ist mit den personalrechtlichen Rahmenbedingungen bestens vertraut und hat große Erfahrungen mit Personalauswahlverfahren. „Beste Voraussetzungen, um für die Abteilung insgesamt verantwortlich zu zeichnen und diese in organisatorischer, personeller und finanzieller Hinsicht zu steuern“, bringt es Dezernent Ralf Hellermann auf den Punkt.

Hans Peter Trilling ist als ärztlicher Leiter weiter zuständig für die Sicherstellung der Patientenversorgung, für einen qualifizierten Krankentransport, für den Rettungsdienstbedarfsplan und die Verhandlungen mit den Krankenkassen sowie für Qualitätssicherung, Aus- und Fortbildung, Arbeitsmedizin und Hygiene. Außerdem vertritt er den Kreis in regionalen und überregionalen Fachgremien.

Quelle: Kreis Soest