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Kreis Soest (kso.2013.02.20.083.-rn). Es hat sich gelohnt, nach Lippstadt auch in Soest eine vollwertige Verbraucherberatungsstelle zu etablieren. Denn seit dem Start am Nottebohmweg 2-8 in der Kreisstadt Ende November haben sich mittlerweile schon fast 1.000 Bürgerinnen und Bürger dort Rat und Hilfe geholt. Das erfuhren die Mitglieder des Ausschusses für Gesundheits- und Veterinärwesen, deren Thema auch der Verbraucherschutz ist, als sie sich zu Beginn ihrer Sitzung am Donnerstag, 14. Februar 2013, vor Ort informierten.

Gut angekommen

Gut angekommen

Leiterin Hilde Becker und Verbraucherberater Holger Okken erläuterten den Gästen, dass bereits im Dezember 2012 insgesamt 330 Bürgerinnen und Bürger den Weg in die neuen Räum gegenüber dem Osthofentor gefunden hätten. Im Januar seien 492 gezählt worden, so dass im Februar die 1.000er Marke nur für Soest erreicht werde. Als die Nebenstelle noch im Soester Rathaus untergebracht war, zählten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort monatlich um 120 Kunden.

Rechnet man die Nachfrage in Soest und Lippstadt zusammen, gab es allein im Januar insgesamt 1.172 Kontakte der Verbraucherzentrale mit Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Soest. Erfreut zeigte sich Hilde Becker, dass die Dienstleistungen der Einrichtung mittlerweile nicht nur von Soestern und Lippstädtern, sondern immer mehr aus anderen Kommunen des Kreises nachgefragt würden. Der Anteil habe sich von 20 auf 30 Prozent erhöht.

Die Bürger trügen nach wie vor oft Probleme rund um den Bereich der Telekommunikation vor, wusste Holger Okken zu berichten. Klagen über mangelnde Kostentransparenz und Abzocke ließen nicht nach. Weil die Sachverhalte immer komplexer würden, habe sich die zeitliche Dauer der Beratungsgespräche deutlich erhöht. Das Thema Telekommunikation solle anlässlich des Weltverbrauchertages im 15. März in den Mittelpunkt gerückt werden, kündigte Okken an.

Quelle: Kreis Soest