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Kreis Soest. In Lippstadt gründet sich im Juli eine Gruppe von Eltern, deren Kinder von Depressionen betroffen sind. Das teilt die Kontakt- und Informations-stelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Soest (KISS) mit.

Es läuft vieles wie im Film ab, wenn das eigene Kind die Diagnose bekommen hat oder sogar als Notfallpatient in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden muss. Man macht sich Sorgen, kämpft mit Schuldgefühlen und ist oft hilflos. Dazu kommen Scham und das Gefühl der Überforderung.“ So beschreibt die Mutter, die die Initiative zur Gründung des Gesprächskreises ergriffen hat, die erlebte Situation. Sie möchte aktiv werden, um den Austausch mit anderen Eltern im Umgang mit der Erkrankung zu fördern. Dabei soll es auch um die Familie als Ganzes und die Erschließung von Hilfen jeder Art gehen.

Die Gruppe ist geplant für Eltern, deren Kinder etwa zwischen 12 und 20 Jahren alt sind. Die Kinder sollten entweder schon in einer therapeutischen Behandlung gewesen sein, sich aktuell darin befinden oder einen Klinikaufenthalt hinter sich haben.

Die Gruppe trifft sich ab dem 6. Juli 2011 an jedem ersten Mittwoch im Monat von 20 bis 22 Uhr in Lippstadt. Der erste Abend wird von der Mitarbeiterin der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen der Kreisverwaltung Soest, Barbara Burges, geleitet. Wer vorab Fragen zu dem Gesprächskreis hat, kann sich an Frau Burges wenden (Telefon 02921/302162, E-Mail barbara.burges@kreis.soest.de).

Quelle: Pressestelle Kreis Soest