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Kreis Soest (Kso). Warum hat die EU geregelt, dass Gurken nur zu einem bestimmten Grad gekrümmt sein dürfen? Auf diese und viele weitere Fragen erhielten 17 Studierende und Auszubildende des Kreises Soest Antworten auf ihrer politischen Bildungsfahrt nach Brüssel im Juli 2013. Das umfangreiche viertägige Programm in der „Hauptstadt“ Europas reichte von einer Besichtigung des europäischen Parlaments bis zu Besuchen der schönsten Plätze der Stadt.

Die politische Bildung des Nachwuchses wird bei der Kreisverwaltung groß geschrieben. „Wir legen Wert darauf, dass unsere Nachwuchskräfte einen breiten Horizont haben und sich mit Politik auseinander setzen“, erläutern Ausbildungsleiter Franz Jütte und sein Vertreter Elmar Diemel. Seit 2010 organisiert die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) in Kooperation mit der Ausbildungsleitung Fahrten in europäische Städte.

Studierende und Auszubildende des Kreises Soest unternahmen Bildungsfahrt in die Stadt der europäischen Institutionen - Brüssel. Foto: Pressestelle Kreis Soest

Studierende und Auszubildende des Kreises Soest unternahmen Bildungsfahrt in die Stadt der europäischen Institutionen – Brüssel. Foto: Pressestelle Kreis Soest

Der „Startschuss“ fiel im Europaparlament. Dort erklärte das Team von Dr. Peter Liese, Abgeordneter des Europäischen Parlaments, den Alltag im Abgeordnetenbüro. Viele Fragen zum Thema Europa wurden geklärt und so manches Missverständnis ausgeräumt. So erklärte Mitarbeiter Jan Praest am Beispiel der Regelung zur Krümmung von Gurken, dass diese auf Wunsch von Industrie und Handel gekommen ist und keine sinnlose Bürokratie darstellt. „Wenn Gurken gerade sind, passen mehr in einen Karton und sind einfacher und günstiger zu transportieren“.

Bei der Europäischen Kommission wurde die Gruppe herzlich von Cornelia Krehbiel und Dr. Regine Prunzel, Mitarbeiterinnen im Referat Besucherzentrum, empfangen. Nach einem Rundgang durchs Besucherzentrum konnten die Auszubildenden am Konferenztisch des ehemaligen Kommissionspräsidenten Platz nehmen. Neben Informationen zur Kommission und europäischen Bildungspolitik erhielten die Soester Einblick in zahlreiche Projekte der EU zur Förderung von Auslandspraktika und –semestern.

Abgerundet wurde die Bildungsfahrt mit einer Stadtführung und einem Besuch beim Atomium, dem Wahrzeichen der Stadt Brüssel. Abends wurden die Cafés und Kneipen der Innenstadt erkundet und typische belgische Spezialitäten probiert. „Insgesamt war es eine sehr gelungene Fahrt! Uns ist es sehr wichtig, dass der Zusammenhalt und das Team unserer Azubis gestärkt werden“, erklären Eva-Maria Rudolphi, Kathrin Lichte und Rosalia Hiebert von der JAV.

Quelle: Pressestele Kreis Soest