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Kreis Soest. In diesem Jahr muss das Jobcenter Arbeit Hellweg aktiv (AHA) mit deutlich weniger Finanzmitteln auskommen, als in den vergangenen Jahren. Die gravierenden Kürzungen haben auch Auswirkungen auf die Bildungsträger in der Region. Daher hatte die AHA am Dienstag [13. März 2012] alle Betroffenen zu einer Bildungsträgerversammlung eingeladen.

Vor zwei Wochen haben wir das exakte Budget für unseren Haushalt erfahren“, berichtete Martin Steinmeier, Geschäftsführer der AHA. „Uns stehen demnach 21 Prozent weniger Eingliederungsmittel als 2011 zur Verfügung. Grund für diese Kürzung sind die Sparanstrengungen der Bundesregierung, die den Jobcentern weniger Gelder zur Verfügung stellt.

Interessiert verfolgten die Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Bildungsträger den Ausführungen von Martin Steinmeier und Barbara Schäfer (beide Geschäftsführung des Jobcenters Arbeit Hellweg aktiv). Foto: Elisabeth Bormann/AHA

Neben den Kürzungen standen auch weitere Veränderungen der Instrumentenreform für die Arbeitsmarktakteure auf der Agenda. So unterliegen zukünftig zum Beispiel die Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung der Arbeitssuchenden neuen Richtlinien. „Ab dem 1. April 2012 müssen sowohl die Bildungsträger als auch die verschiedenen Maßnahmen für unsere Kundinnen und Kunden zertifiziert werden“, erläuterte Barbara Schäfer, stellvertretende Geschäftsführerin der AHA. „Da aber eine Zertifizierung erst ab dem 1. April möglich ist, wird dies zu einem Zertifizierungsstau führen. Doch wir sind optimistisch, dass unsere Kundinnen und Kunden kaum etwas von den Veränderungen merken werden.“ Ziel der neuen Instrumentenreform ist, die Qualitätsstandards der Angebote zu sichern und den Kundinnen und Kunden den Weg in den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest