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Kreis Soest (kso.2013.07.30.386.ed). Bei der Kreisverwaltung durchlaufen seit Anfang Juli zwei Schüler aus Borgomanero in der Nähe von Mailand ein Praktikum. Die beiden lernen dort zum Beispiel den Arbeitsalltag des Veterinärdienstes oder der Poststelle kennen. Außerdem haben Sie einige Einrichtungen und das Umland kennen gelernt.

Die aus Norditalien stammenden Praktikanten Alessio Gualea (2. v. l.) und Maurizio Landi (2. v. r.) gewinnen Einblick in die Aufgaben einer Kreisverwaltung. Sie werden von Elmar Diemel (r.), stellvertretender Ausbildungsleiter, und Christina Weber, Auszubildende beim Kreis Soest, begleitet. Foto: Franca Großevollmer/Kreis Soest.

Die aus Norditalien stammenden Praktikanten Alessio Gualea (2. v. l.) und Maurizio Landi (2. v. r.) gewinnen Einblick in die Aufgaben einer Kreisverwaltung. Sie werden von Elmar Diemel (r.), stellvertretender Ausbildungsleiter, und Christina Weber, Auszubildende beim Kreis Soest, begleitet. Foto: Franca Großevollmer/Kreis Soest.

Auf Vermittlung des Hubertus-Schwartz-Berufskollegs kamen Alessio Gualea und Maurizio Landi nach Soest. Nach einer Einführungswoche beim Hubertus-Schwartz-Berufskolleg begannen für Sie dann vier Wochen im Soester Kreishaus. Dabei lernten Sie den Veterinärdienst, den Bürgerservice, den Ausbildungsbereich, die Poststelle und die Abteilung Umwelt kennen und hatten eine abwechslungsreiche Zeit. Sie begleiteten zum Beispiel Mitarbeiter des Veterinärdienstes zu Außenkontrollen und halfen bei Werbeaufnahmen für Ausbildungsplätze der Kreisverwaltung.

Neben dem klassischen Arbeitsalltag bildeten ein Besuch im Rettungszentrum mit Besichtigung der Rettungs- und Polizeileitstellen einen der Höhepunkte des Aufenthaltes. Außerdem hatten Sie die Möglichkeit, vom Lörmecketurm aus die Aussicht über den Arnsberger Wald zu genießen.

Für die beiden Schüler einer Betriebswirtschaftsschule aus Norditalien war der Aufenthalt sehr gelungen. „Die Arbeit beim Kreis Soest hat uns gut gefallen, es war sehr abwechslungsreich und vielfältig“, erklärt Alessio Gualea. „Bei uns in Italien gibt es so gut organisierte Kommunalbehörden nicht“, fügt Maurizio Landi hinzu. Und auch die Region hat bei den beiden großen Anklang gefunden. Beiden gefiel die Mischung aus historischen Städten, Wald und Wasser gut. Einziger Kritikpunkt waren die Getränke: „Der deutsche Kaffee ist sehr schlecht“, erklärt Gualea mit einem Schmunzeln.

Und auch der Kreis Soest freute sich über den Besuch aus dem Ausland. „Die interkulturelle Öffnung ist für den Kreis Soest schon lange ein großes Thema. Wir freuen uns immer, direkt etwas über andere Kulturen zu erfahren“, erklärt Elmar Diemel aus dem Ausbildungsbereich. Für die Kreisverwaltung war es nicht das erste Mal, dass ausländische Praktikanten zu Gast waren. Dort werden in unregelmäßigen Abständen immer wieder Gäste aus anderen, meist europäischen Ländern willkommen geheißen.

Quelle: Kreis Soest