Kreis Soest. Um die SolidaritÀt mit dem tibetischen Volk sichtbar zum Ausdruck zu bringen, hisste der Kreis Soest am Mittwoch, 10. MÀrz 2010, die Flagge Tibets vor dem Kreishaus.
Damit bekrÀftigte der Kreis wie andere Kommunen in Deutschland seine SolidaritÀt mit dem tibetischen Volk bei der Forderung auf Selbstbestimmung und Achtung der Menschenrechte. Aufgerufen zu dieser zum 15. Mal stattfindenden Aktion hat die Tibet-Initiative Deutschland.

Der Kreis Soest zeigte sich mit dem tibetischen Volk solidarisch und hisste am Mittwoch, 10. MĂ€rz 2010, vor dem Kreishaus die tibetische Flagge. Foto: Kreis Soest
Seit 1950 wird das ehemals souverÀne Land von China besetzt gehalten. In diesem Jahr jÀhrt sich der Aufstand der Tibeter gegen die Volksrepublik zum 51. Mal. Am 10. MÀrz 1959 erhoben sich die Tibeter in ihrer Hauptstadt Lhasa. Der Aufstand wurde gewaltsam niedergeschlagen, Tausende kamen ums Leben, viele mussten das Land verlassen, auch der Dalai Lama.
Der Kreis Soest nahm in den vergangenen Jahren schon mehrmals an der Aktion âFlagge zeigen fĂŒr Tibetâ teil. Hunderte weitere StĂ€dte und Landkreise in Deutschland beteiligen sich ebenfalls regelmĂ€Ăig.
In Tibet drohen strengste Strafen, das Banner zu besitzen oder gar öffentlich zu zeigen. Die Fahne gilt als das Symbol eines Freien Tibets und entstand unter dem 13. Dalai Lama (1876 bis 1933). Der goldene Rand an drei Seiten steht fĂŒr die Verbreitung der Ideale der buddhistischen Lehre. Die zwölf roten bzw. blauen Strahlen symbolisieren die aus den sechs UrstĂ€mmen hervorgegangenen zwölf alten StĂ€mme Tibets. Der WeiĂe Berg ist Sinnbild des von Schneebergen umsĂ€umten Tibets. Die aufgehende Sonne der Freiheit bedeutet Wohlergehen und GlĂŒck fĂŒr das Land. Die beiden mythischen Schneelöwen stellen die Macht der weltlichen und geistlichen Herrschaft dar.
Quelle: Pressestelle Kreis Soest
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Welcher Redakteur hat diesen Beitrag veröffentlicht? Veröffentlicht von: Redaktion
am 10. Mrz 2010 und wurde einsortiert unter:
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