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Kreis Soest. Eine neunköpfige Delegation des Kreises Mettmann bei Düsseldorf sah sich unter der Leitung von Landrat Thomas Hendele im neuen Rettungszentrum des Kreises Soest um. Landrätin Eva Irrgang ließ es sich nicht nehmen, die Gäste aus dem Rheinland persönlich zu begrüßen und aus erster Hand über das Vorzeigeprojekt des Kreises Soest zu informieren.

Jürgen Bornemann, Abteilungsleiter im Büro der Landrätin und vormals Projektleiter des Bauvorhabens auf Public Private Partnership (PPP) Basis, erläuterte den Gästen anhand einer Power-Point-Präsentation die Entstehungsgeschichte und Realisierung des Projekts. Er zeigte auf, dass nach einer intensiven Vorbereitungszeit eine moderne Rettungszentrale entstanden ist, die den Anforderungen an den Katastrophenschutz und den damit verbundenen erforderlichen Standards entspricht, um für Sicherheit und Schutz der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen.

Franz-Josef Hemmer vom Rettungsdienst führte die Besucher anschließend stellvertretend für Hans-Peter Trilling, den Abteilungsleiter Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz, durch den im September 2011 fertig gestellten Gebäudekomplex. Alle fünf Einrichtungen vom Feuer- und Katastrophenschutz über die Kreisleitstelle und die Kreispolizeileitstelle, den Rettungsdienst bis hin zum Veterinärdienst wurden besichtigt.

Landrätin Eva Irrgang (3. v. l.) stellte Landrat Thomas Hendele (r.) vom Kreis Mettmann und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim Rundgang durchs Rettungszentrum auch die Kreisleitstelle vor. Foto: Thomas Weinstock/Kreis Soest

Sebastian Narten stellte die Arbeitsweise der Kreisleitstelle und des Rettungsdienstes vor, die der Kreis in Eigenregie mit rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreibt. Polizeidirektor Manfred Dinter sowie Erster Polizeihauptkommissar Friedrich Bäcker, Leiter Führungs- und Lagedienst der Kreispolizeibehörde Soest, stellten erste Erfahrungswerte der Kooperation zwischen Kreispolizeileitstelle und Kreisleitstelle dar.

Prof. Dr. Winfried Hopp, Abteilungsleiter des Kreisveterinärdienstes, wies darauf hin, dass durch die gemeinsame Nutzung von Räumlichkeiten, wie zum Beispiel von Desinfektions- und Waschhallen, Desinfektionsduschen, Umkleiden und Lagerräumen, Synergieeffekte in Bezug auf das Krisenmanagement im Falle einer Tierseuche erzielt werden können.

Die Gäste aus Mettmann zeigten sich nach dem Rundgang beeindruckt von dieser modernen Einrichtung und nutzten zum Abschluss ihres Besuchs die Gelegenheit zu einem ausgiebigen Erfahrungsaustausch unter Fachleuten.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest