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Kreis Soest (kso.2013.03.22.142.-rn). 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisjugendamtes haben sich während einer Fortbildung mit drei jeweils zweitägigen Seminarblöcken im Kreishaus zu zertifizierten Kinderschutzfachkräften fortgebildet, wie sie das Kinder- und Jugendhilfegesetz fordert. Was sind gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung? Diese Frage stand im Mittelpunkt.

Nach einer beruflichen Qualifizierung weisen Zertifikate 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisjugendamtes als Kinderschutzfachkräfte aus. Dezernentin Maria Schulte-Kellinghaus (r.) gratulierte. Foto: Thomas Weinstock/Pressestelle Kreis Soest

Nach einer beruflichen Qualifizierung weisen Zertifikate 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisjugendamtes als Kinderschutzfachkräfte aus. Dezernentin Maria Schulte-Kellinghaus (r.) gratulierte. Foto: Thomas Weinstock/Pressestelle Kreis Soest

Doch nicht das Erkennen einer kritischen Situation behandelte die von anerkannten Bildungsträgern (Bildungsakademie des Kinderschutzbundes NRW und Institut für soziale Arbeit) angebotene Weiterbildung. Auch die Risikoabschätzung und die Einleitung der richtigen Schritte thematisierten die Referenten, allesamt ausgewiesene Experten aus der Fachpraxis. Rechtliche Rahmenbedingungen und Kooperationspartner im Kinderschutz komplettierten den Unterricht. Kursbegleitend beschäftigte die Teilnehmer schriftliche Fallarbeit.

Es handelte sich zum einen um eine berufliche Qualifizierung von Mitarbeitern des Kreisjugendamtes, um den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung auszugestalten. Zum andern sieht das neue Bundeskinderschutzgesetz eine Fachberatung vor, die von den neuen Kinderschutzfachkräften geleistet werden kann.

Quelle: Kreis Soest