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Kreis Soest. Über zwei Wochen haben sich die Kinder des Familienzentrums Kleeblatt in Ampen auf das Schmücken des großen Tannenbaums vorbereitet. Jetzt war es endlich soweit. In kürzester Zeit verwandelten acht von ihnen den vier Meter hohen Tannenbaum im Eingangsbereich des Jobcenters Arbeit Hellweg Aktiv (AHA) in einen festlichen Weihnachtsbaum.

Die zahlreichen Sterne und Schmuckketten hatten sie zuvor selbst hergestellt und mit Glitter und Aufklebern verziert. „Für die Kinder ist die Adventszeit natürlich etwas ganz Besonderes“, berichten Elke Freienstein, Leiterin der Einrichtung, und Maren Steinmeier, die die Bastelwerkstatt betreut hat. „Dann wird gesungen, dekoriert und natürlich gebastelt. Vor allem neue Dinge wie die Sternschlangen zum Auffädeln stießen auf großes Interesse.“

Stolz präsentieren die Kinder des Familienzentrums Kleeblatt zusammen mit ihren Erzieherinnen Elke Freienstein (r.) und Maren Steinmeier (2. v. l.) dem Geschäftsführer des Jobcenters, Martin Steinmeier (l.), den mit selbst gebastelten Sternen und Schmuckketten geschmückten Weihnachtsbaum. Foto: Elisabeth Bormann/Pressestelle Jobcenter AHA

Nach getaner Arbeit brachten die Vier- und Fünf-Jährigen mit einem Weihnachtslied zusätzliche Weihnachtstimmung in das Jobcenter. Als Dankeschön für die geleistete Arbeit wurden die Kinder mit Gebäck und Getränken belohnt. „Ich bin ganz sicher, dass sich in den nächsten Wochen viele Menschen an dem tollen Baum erfreuen werden“, lobt auch der Geschäftsführer des Jobcenters, Martin Steinmeier, die kreativen Arbeiten.

Seit gut einem Jahr verbindet das Jobcenter mit dem Familienzentrum ein Kooperationsvertrag. Beide Partner sichern sich Unterstützung bei Fragen rund um das Thema „Familie und Beruf“ zu. Konkret kann dies bedeuten, dass zum Beispiel das Familienzentrum kurzfristig Eltern einen Betreuungsplatz für Ihr Kind zur Verfügung stellt, wenn diese eine Arbeit aufnehmen können und die Betreuung des Kindes nicht sicher gestellt ist. „Wir möchten so unseren Kundinnen und Kunden ermöglichen, flexibel auf Arbeitsmarktangebote zu reagieren und die eigene Hilfsbedürftigkeit aufzuheben“, so Steinmeier.

Quelle: Kreis Soest