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Kreis Soest (kso.2013.04.16.178.-rn). Klappt die überörtliche Zusammenarbeit von Feuerwehren und Hilfsorganisationen, wenn ein Unglück viele Verletzte fordert, die es zu versorgen gilt? Diese Frage soll bei einer Katastrophenschutzübung am Samstag, 20. April 2013, 14 bis 18 Uhr, beantwortet werden, zu der 350 Einsatzkräfte erwartet werden. Ort des Geschehens ist ein Gebiet zwischen dem lndustriepark Warstein-Belecke und dem Ortsteil Drewer der Stadt Rüthen. Landrätin Eva Irrgang wird sich vor Ort einen Eindruck verschaffen.

Es handelt sich um die jährliche Großübung der 5. Feuerwehrbereitschaft der im Kreis Soest vorgeplanten überörtlichen Hilfe des Regierungsbezirks Arnsberg.

Geübt wird nach dem MANV-Konzept des Kreises Soest (Massenfall von Verletzten) in den Stufen zwei bis drei (5 bis 50 Verletzte). Im Rahmen der Übungslage soll das Zusammenwirken aller beteiligten Fachdienste und Funktionen erprobt werden. Die Umsetzung des Funkkonzeptes und die Zusammenarbeit der jeweiligen Führungsebenen in den Einsatzabschnitten stehen dabei im Mittelpunkt.

Gleichzeitig wird in einer Marschübung die 5. Feuerwehrbereitschaft herangeführt. Dieser überörtliche Verband besteht aus 26 Feuerwehrfahrzeugen und rund 110 Feuerwehrangehörigen, die vor Ort die bereits alarmierten Kräfte unterstützen sollen. Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Einsatzabschnittsführung „Medizinische Rettung“ durch den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL), den Leitenden Notarzt (LNA) und die Verbandführer der Hilfsorganisationen (VF) dar. Das Konzept Bereitstellungsraumführung ist Grundlage, um die Einsatzfahrzeuge einzubeziehen.

Zu den Übungsteilnehmern gehören Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren aus den Kreisen Soest und Unna sowie aus der Stadt Hamm. Außerdem beteiligt sind die Ortsverbände Soest und Lippstadt des Technischen Hilfswerks. Für den Sanitäts- und Betreuungsdienst verantwortlich sind DRK- und MHD-Einheiten aus den Kreisen Soest und Unna sowie aus der Stadt Hamm. Ebenfalls mit von der Partie sind Rettungsdienst-Mitarbeiter des Kreises Soest mit Leitendem Notarzt, Notärzten sowie Organisatorischem Leiter, die Einsatzleitung Kreis Soest mit der IuK-Gruppe (Informations- und Kommunikationseinheit) sowie die Kreisleitstelle.

Medienvertreter sind eingeladen, in Wort, Ton und Bild über die Großübung zu berichten. Treffpunkt für Journalisten ist am Samstag, 20. April, um 14 Uhr die Werkstatt für Behinderte im Industriepark Warstein-Belecke (Walter-Rathenau-Ring 36, 59581 Warstein-Belecke). Die Betreuung der Journalisten übernehmen Mitglieder des Presseteams Feuerwehr Kreis Soest, die an grünen Westen zu erkennen sind.

Quelle: Kreis Soest